Bild folgtKI-generierte IllustrationHylaeus hyalinatus Smith, 1842
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Du erkennst die Mauer-Maskenbiene an ihrem fast unbehaarten, schwarzen Körper und den charakteristischen weißen oder gelblichen Zeichnungen im Gesicht, die wie eine kleine Maske wirken. Da sie keine Sammelbürsten an den Beinen besitzt, transportiert sie den Pollen in ihrem Kropf (einem Vormagen). Diese kleine Wildbiene bringt pro Jahr meist eine Generation hervor. Ihre Eier legt sie in vorhandene Hohlräume wie Pflanzenstängel oder Mauerritzen ab, wobei die Larven von einem flüssigen Gemisch aus Pollen und Nektar leben. Im späten Frühjahr ab Mai findest du sie oft am Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder am Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Während der Sommermonate besucht sie intensiv die Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica) und den Scharfen Mauerpfeffer (Sedum acre). Auch die Berg-Jasione (Jasione montana) und der Braune Storchschnabel (Geranium phaeum) sind wichtige Futterquellen. Die Überwinterung erfolgt als Ruhelarve (ein schlafähnliches Stadium der Larve) in der schützenden Brutröhre. Du kannst sie fördern, indem du markhaltige Stängel oder Trockenmauern in deinem Garten belässt und auf heimische Wildpflanzen setzt.
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Diese Wildbiene ist für dich völlig harmlos und ein friedlicher Gast in deinem Garten. Ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut nicht durchdringen, weshalb keine Gefahr besteht. Sie ist gesetzlich geschützt und sollte als nützlicher Bestäuber einfach beobachtet werden.
Die Mauer-Maskenbiene gehört zur Familie der Urbienen (Colletidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Mit einer Körperlänge von etwa sechs bis acht Millimetern ist sie recht zierlich und wird aufgrund ihrer Glätte oft für eine kleine Wespe gehalten. Sie lebt solitär (einzeln lebend), was bedeutet, dass jedes Weibchen sein eigenes Nest ohne die Hilfe eines Staates versorgt. Charakteristisch ist die namensgebende Gesichtsmaske der Männchen, während die Weibchen meist nur zwei kleine helle Flecken neben den Augen tragen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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