Bild folgtKI-generierte IllustrationLuperina testacea (Denis & Schiffermüller), 1775
6
Pflanzen
besucht
6
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch für die Lehmfarbige Graswurzeleule (Luperina testacea) ist ihre namensgebende, lehmgelbe bis graubraune Färbung der Vorderflügel, die oft eine feine, dunkle Zeichnung aufweisen. Während der Falter nachts aktiv ist und zur Energieaufnahme Nektarquellen wie die Schwarze Flockenblume (Centaurea nigra) oder Brombeeren (Rubus fruticosus agg., eine Gruppe eng verwandter Arten) besucht, lebt die Raupe (das Jugendstadium der Schmetterlinge) verborgen. Sie ernährt sich von den Wurzeln und Halmbasen verschiedener Gräser. Dazu gehören der Verschiedenfarbige Schwingel (Festuca varia), der Gewöhnliche Strandhafer (Ammophila arenaria) und die Gewöhnliche Quecke (Elymus repens). Auch an Nutzpflanzen wie Mais (Zea mays) kann man sie finden. In Deinem Garten ist dieses Tier vollkommen harmlos und stellt keine Bedrohung für Zierpflanzen dar. Du kannst die Art unterstützen, indem Du heimische Gräser in Randbereichen stehen lässt und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Da die Raupen im Boden leben, ist ein naturbelassener Gartenboden ohne ständiges Umgraben ideal für ihre Entwicklung.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Für diese Art liegen in der aktuellen Datenbank keine spezifischen Angaben zu den monatlichen Flugzeiten, der Eiablage oder der Überwinterung vor.
Diese Art ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Da sie keine nennenswerten Schäden an Gartenkulturen verursacht, sind keine besonderen Schutz- oder Abwehrmassnahmen erforderlich. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit gesundheitlich bedenklichen Insekten.
Die Lehmfarbige Graswurzeleule (Luperina testacea) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie ist als heimische Art in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien verbreitet. Die Falter sind durch ihre unauffällige, an Erdtöne erinnernde Färbung in ihren Habitaten (Lebensräumen) hervorragend getarnt. Als typischer Vertreter ihrer Gattung (biologische Untergruppe) ist die Art eng an offene Bereiche mit ausreichendem Grasbewuchs gebunden.
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →