Bild folgtKI-generierte IllustrationZea mays
Auch bekannt als: Kukuruz, Kukuruz (AT)
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Arten
interagieren
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dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen enormen, breitflächigen Blättern und dem monumentalen Wuchs lässt sich der Mais (Zea mays) sofort erkennen. In deinem Naturgarten dient dieser stattliche Riese nicht nur als Sichtschutz, sondern auch als Lebensraum für spezialisierte Falter wie den Buntfarbenen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus). Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) schätzt das reiche Pollenangebot der auffälligen Blütenstände. Da die Pflanze ein echter Nährstofffresser ist, zeigt sie dir genau, wie gesund dein Boden ist. Wenn du ein sonniges Plätzchen mit gutem Boden hast, solltest du diesem beeindruckenden Süßgras eine Chance geben.
Der 2,08-Meter-Riese: Ein imposanter Magnet für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Mais eine wichtige Ressource für diverse Schmetterlingsarten, darunter der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Buntfarbene Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzt die Pflanze aktiv als Nahrungsquelle. Für Nachtfalter wie die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) und die Baumwoll-Sonneneule (Helicoverpa armigera) bietet er eine Lebensgrundlage. Die schweren Samen sind im Herbst eine willkommene Nahrung für größere Vögel wie die Kanada-Gans (Branta canadensis). Trotz seiner Größe fördert er so eine spezifische Vielfalt in der heimischen Fauna.
Bitte beachte, dass Mais laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Dies liegt weniger an Giftstoffen, sondern an den scharfkantigen Blättern und der Erstickungsgefahr durch die harten Körner bei Kleinkindern. In Notfällen ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.08 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
35.3 mg/Blüte
Lichtbedarf: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), an dem die Pflanze mindestens sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht erhält.
Boden: Der Boden sollte sehr nährstoffreich sein (Starkzehrer), arbeite daher vor der Pflanzung reichlich Kompost oder Hornspäne ein.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (Feuchtewert 4), er sollte also mäßig feucht sein und niemals ganz austrocknen.
pH-Wert: Ideal ist ein kalkhaltiger oder basischer Boden (Reaktionswert 7).
Pflanzzeit: Setze die Samen oder Jungpflanzen erst im Mai nach den Eisheiligen ins Freiland, da Mais wärmebedürftig ist.
Wuchshöhe: Plane ausreichend Platz ein, da die Pflanze genau 2.08 m hoch wird.
Vermehrung: Die Ausbreitung erfolgt über schwere Diasporen (Samen), die meist nur kurze Distanzen überwinden oder durch Tiere verteilt werden.
Gute Partnerin: Der Wiesen-Klee (Trifolium pratense) ist ideal, da er als Stickstoffsammler den hohen Nährstoffbedarf des Maises unterstützt.
Der Mais (Zea mays) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Obwohl sein Ursprung in Mittelamerika liegt, gilt er in Mitteleuropa heute als etablierter Bestandteil der Kulturlandschaft. Botanisch gesehen ist er ein einjähriges, nicht verholztes Gras, das durch seine arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine enge Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen – hocheffizient Nährstoffe aufnimmt. Mit einer Blattfläche von über 31.000 mm² pro Blatt ist er ein Meister der Photosynthese und erreicht unter guten Bedingungen eine stattliche Präsenz im Gartenraum.
56 Arten interagieren mit dieser Pflanze
16 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
35 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Middleton-Welling_2020
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →