Bild folgtKI-generierte IllustrationLupinus polyphyllus
Auch bekannt als: Vielblättrige Lupine, Garten-Lupine
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
23
Arten
interagieren
67
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt die Stauden-Lupine (Lupinus polyphyllus) durch ihre bis zu 1,16 m hohen, kerzengeraden Blütenstände und die charakteristischen, fingerförmigen Blätter auf. Als kräftige, krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) bringt sie zwar Struktur in dein Beet, ist aber ökologisch zwiespältig. Einerseits bietet sie wertvollen Pollen für die Feldhummel (Bombus pascuorum) und dient der Flohkraut-Eule (Melanchra persicariae) als Kinderstube. Andererseits verdrängt sie als invasiver Neophyt (nach 1492 eingewanderte, sich aggressiv ausbreitende Art) oft empfindlichere heimische Pflanzen. Wenn du sie im Garten hast, erfährst du hier, wie du sie ökologisch sinnvoll kontrollierst.
Imposante 1,16 m hohe Blütenkerzen: Ein Magnet für Feldhummel und Honigbiene.
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Die Stauden-Lupine ist giftig. Besonders die rohen Samen enthalten hohe Konzentrationen an Chinolizidin-Alkaloiden (Lupinin, Spartein), die bei Einnahme zu schweren Vergiftungserscheinungen führen können. Vorsicht ist daher bei Kindern und Haustieren geboten. Im Falle einer Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.159 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Stauden-Lupine gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Als Neophyt hat sie sich in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt oft frische (mäßig feuchte), neutrale bis schwach saure Standorte. Unverwechselbar ist sie durch ihre handförmig zusammengesetzten Blätter mit einer Blattfläche von etwa 1460 mm². Sie geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (einer Form der Wurzelpilz-Gemeinschaft) ein, was ihr hilft, Nährstoffe im Boden effizient zu erschließen. Mit einer Wuchshöhe von genau 1.16 m dominiert sie optisch die mittlere bis hintere Staudenrabatte.
3 Videos zu Stauden-Lupine



18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →