Bild folgtKI-generierte IllustrationBombus ruderatus
110
Pflanzen
besucht
204
Interaktionen
dokumentiert
Die Feldhummel (Bombus ruderatus) besticht durch ihren kräftigen Körperbau, eine dichte Behaarung und ihr charakteristisches, tiefes Fluggeräusch. In deinem Garten nistet diese Wildbiene bevorzugt in vorhandenen Hohlräumen im Boden oder unter Strukturen wie Steinmauern. Sie gilt als polylektisch (auf viele Pollenquellen spezialisiert) und zeigt eine beeindruckende Ausdauer bei der Nahrungssuche. Ihre Flugzeit erstreckt sich über einen langen Zeitraum von Februar bis August. Zu ihren bevorzugten Pollenquellen zählen die Nickende Distel, die Wilde Karde sowie der Salbei-Gamander. Auch die Sonnenblume, die Rotbeerige Zaunrübe und der Weiß-Klee werden regelmäßig von ihr angeflogen. Du kannst ihr helfen, indem du offene Bodenstellen und wilde Ecken mit Totholz als Nistgelegenheit erhältst. Pflanzen wie die Gewöhnliche Braunelle oder der Stechende Hohlzahn sind in einem naturnahen Garten ideale Begleiter für dieses Tier. Durch ihre Bestäubungsarbeit ist sie eine wertvolle Helferin für die ökologische Vielfalt. Achte darauf, auch den Hornklee (Lotus corniculatus) in deinem Garten zuzulassen, um ihr ein reiches Buffet zu bieten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Feldhummel ist ein ausgesprochen friedfertiges Tier, das seinen Stachel nur zur Verteidigung des Nestes einsetzt. Sie genießt als heimische Wildbiene einen allgemeinen Schutzstatus. Eine Verwechslung mit Wespen ist aufgrund ihres pelzigen Körpers und des Fehlens einer grellgelben Warnfärbung kaum möglich.
Die Feldhummel wird taxonomisch in die Familie der Apidae (Echte Bienen) innerhalb der Ordnung Hymenoptera (Hautflügler) eingeordnet. Sie ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, heimisch und besiedelt bevorzugt offene Landschaften. Ihre Nistbiologie ist durch die Nutzung unterirdischer Hohlräume, oft verlassene Kleinsäugerbaue, gekennzeichnet. Von optisch ähnlichen Verwandten lässt sie sich durch ihre rüsselartige Zungenlänge und spezifische Merkmale an der Behaarung des Thorax (Brustabschnitt) abgrenzen.
110 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →