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Luzula pallescens
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Auch bekannt als: Luzula pallescens
3
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
An den blassen, fast weißlichen Blütenköpfchen lässt sich die Bleiche Hainsimse (Luzula pallescens) sofort erkennen. Im Gegensatz zu vielen anderen Gräsern wirkt sie durch ihre hellen Farbtöne fast wie ein kleiner Lichtblick im Halbschatten. Dass sie auf der Roten Liste steht, macht sie zu einem wertvollen Gast in deinem Garten, da sie in der freien Natur immer seltener wird. Besonders Tagfalter wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder das Braunauge (Lasiommata maera) nutzen sie gerne als Landeplatz. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück bedrohte Wildnis direkt vor die Haustür. Probiere es ruhig aus, sie ist unkomplizierter, als ihr Status vermuten lässt.
Rote-Liste-Schatz: Ein seltener Lichtblick für Falter in deinem Schattengarten.
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Diese Hainsimse ist ein wichtiger Baustein für die lokale Artenvielfalt, besonders für spezialisierte Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen Arten wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera) die Blüten an. Die Pflanze dient nicht nur als Nahrungsquelle, sondern bietet durch ihren dichten Wuchs auch Schutz für Insekten. Im Winter sind die Samen eine willkommene Energiequelle für Vögel. Da sie eine Mykorrhiza-Symbiose (Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel) vom Typ AM eingeht, unterstützt sie zudem ein gesundes Bodenleben. Ihr Seltenheitswert macht jede Ansiedlung im Garten zu einem aktiven Beitrag zum Artenschutz.
Die Bleiche Hainsimse gilt laut Datenbank nicht als kindersicher. Auch wenn sie keine bekannten starken Gifte enthält, sollten die Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Eine Verwechslung mit stark giftigen Arten ist aufgrund der typischen Blattbehaarung und der speziellen Blütenform kaum möglich.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,3 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Bleiche Hainsimse gehört zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist eng mit den Gräsern verwandt, unterscheidet sich aber durch ihre bewimperten Blattränder. Sie ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland und Österreich und besiedelt bevorzugt lichte Wälder und Waldränder. Typisch für diese Gattung ist der horstartige Wuchs und die eher unscheinbaren, aber filigranen Blütenstände. Als Schwachzehrer bevorzugt sie magere Böden und zeigt uns damit nährstoffarme Standorte an.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.