Bild folgtKI-generierte IllustrationLycium barbarum
Auch bekannt als: Gojibeere, Bocksdorn, Goji, Gemeiner Bocksdorn
13
Arten
interagieren
16
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt der Gewöhnliche Bocksdorn durch seine rutenförmigen, bogig überhängenden Zweige und die trichterförmigen, violetten Blüten auf. In deinem Naturgarten ist dieser Strauch wertvoll, da er trotz seines Status als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten darstellt. Besonders die Baumhummel (Bombus hypnorum) und die Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens) profitieren von dem Angebot an Nektar und Pollen. Wenn du einen robusten Sichtschutz suchst, der gleichzeitig Leben in den Garten bringt, machst du mit dieser Pflanze alles richtig.
Robuster Insektenmagnet: Violette Blütenpracht für die Mai-Langhornbiene.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Bocksdorn eine wichtige Anlaufstelle für verschiedene Insekten. Der Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae) besucht die Blüten regelmäßig zur Nektaraufnahme. Unter den Wildbienen sind es vor allem die Baumhummel (Bombus hypnorum) und die Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens), die den Strauch anfliegen. Auch die Honigbiene nutzt das Angebot intensiv. Durch seine dichte Wuchsform bietet er zudem sichere Brutplätze für Vögel, während die im Herbst reifenden roten Beeren als zusätzliche Nahrungsquelle dienen können.
Der Bocksdorn wird als nicht kindersicher eingestuft. Da er zur Familie der Nachtschattengewächse gehört, können Pflanzenteile Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr für Kinder problematisch sind. Achte darauf, ihn nicht direkt an Spielbereichen zu pflanzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.7 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit der Bocksdorn reich blüht.
Boden: Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) und kommt mit normalem Gartenboden bestens zurecht.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; Staunässe musst du jedoch unbedingt vermeiden.
Pflanzzeit: Setze den Strauch am besten von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Ein Rückschnitt im späten Winter fördert die Verzweigung und hält den Wuchs kompakt.
Vermehrung: Dies gelingt einfach über Steckholz im Winter oder Stecklinge im Sommer.
Kombinationsempfehlung: Gute Nachbarn sind der Gewöhnliche Liguster (Ligustrum vulgare) oder der Eingrifflige Weißdorn (Crataegus monogyna). Diese heimischen Gehölze ergänzen den Bocksdorn ökologisch ideal, da sie gemeinsam dichte Schutzräume für Vögel bieten und ähnliche Ansprüche an Licht und Boden stellen.
Der Gewöhnliche Bocksdorn (Lycium barbarum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen. Ursprünglich aus Ostasien stammend, ist er heute in weiten Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz fest etabliert. Er besiedelt bevorzugt sonnige Standorte auf kalkhaltigen Böden. Morphologisch zeichnet er sich durch seine graugrünen, lanzettlichen Blätter und die oft dornigen Zweige aus, die im Alter weite Bögen bilden und so dichte Dickichte formen können.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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