Bild folgtKI-generierte IllustrationMahonia aquifolium
Auch bekannt als: Lorbeerblättrige Mahonie, Stechdornblättrige Mahonie
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren glänzenden, dornig gezackten Blättern und den leuchtend gelben Blütenrispen lässt sich die Gewöhnliche Mahonie (Mahonia aquifolium) sofort erkennen. In deinem Garten ist sie ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bietet sie Insekten wie der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) früh im Jahr Nahrung. Andererseits ist sie ein Neophyt (nach 1492 eingeführte Art) und gilt als invasiv (verdrängt heimische Arten), weshalb du ihre Ausbreitung im Auge behalten solltest. Für das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) ist sie jedoch eine wertvolle Tankstelle. Überlege dir gut, ob du ihr den Platz im Garten einräumst.
Frühe gelbe Pracht: Ein Magnet für die Gehörnte Mauerbiene.
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Die Gewöhnliche Mahonie ist nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ungiftig. Du kannst sie daher unbesorgt in deinem Garten pflanzen, auch wenn Kinder oder Haustiere dort spielen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, die besondere Vorsicht erfordern würden, besteht bei den typisch dornigen Blättern kaum.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jan – Dez
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Gewöhnliche Mahonie gehört zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, findet man diesen Strauch (Wuchsform) heute oft verwildert an lichten Waldrändern oder in Gebüschen. Er bevorzugt neutrale bis schwach saure Böden (Reaktion 6) und mäßig warme Standorte (Temperaturwert 6). Die Pflanze ist immergrün und bildet nach der Blüte charakteristische blauschwarze, bereifte Beeren aus. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) ist sie recht anspruchslos an die Bodenqualität.
18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →