Bild folgtKI-generierte IllustrationNoctua comes
Auch bekannt als: Breitflügelige Bandeule
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An ihren charakteristischen Vorderflügeln, die oft ein erdiges Braun zeigen und im Flug die leuchtend gelben Hinterflügel mit dem schwarzen Saumband freigeben, lässt sich die Breitflügelige Bandeule (Noctua comes) sofort erkennen. Dieser Nachtfalter gehört mit einer Körpermasse von rund 0,058 Gramm zu den stattlichen Vertretern der Eulenfalter in deinem Garten. Die Art bringt jährlich eine Generation hervor, wobei die erwachsenen Falter von Mai bis September aktiv sind. Während die Raupen polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) sind und an diversen Kräutern knabbern, suchen die Falter im Sommer Nektar an der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) oder der Bachminze (Mentha aquatica). Auch der Faden-Klee (Trifolium dubium) wird als Energiequelle gerne angeflogen. Im Spätsommer kannst du sie oft an der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) oder der Ackerwinde (Convolvulus arvensis) beobachten. Den Winter übersteht das Tier als Larve (Raupe) in der schützenden Krautschicht am Boden. Im März erwachen diese Larven aus ihrer Winterruhe und beginnen wieder zu fressen. Du kannst diesen Nützling fördern, indem du verblühte Stauden und Laub im Garten belässt. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel ist für ihre Entwicklung entscheidend.
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Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besteht keine Gefahr durch Stiche oder Bisse, und die Art ist nicht als Schädling eingestuft. Da sie als heimisch gilt und die Bestände in der Region stabil erscheinen, ist sie ein wichtiger Teil der lokalen Biodiversität.
Die Breitflügelige Bandeule (Noctua comes) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet, was allein über 1.650 Beobachtungen in der Schweiz belegen. Die Falter sind dämmerungsaktiv und bevorzugen warme Standorte im Offenland oder im Siedlungsraum. Von ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch die markante Zeichnung der Hinterflügel, die im Ruhezustand unter den Vorderflügeln verborgen bleibt. Als heimische, polyphage Art nutzt sie eine Vielzahl regionaler Wildpflanzen als Nahrungsgrundlage.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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