Bild folgtKI-generierte IllustrationNomada succincta
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Die Gegürtete Wespenbiene (Nomada succincta) fällt durch ihren wespenähnlichen, schwarz-gelb gezeichneten und fast haarlosen Körper, eine Größe von etwa zehn bis dreizehn Millimetern sowie einen charakteristischen, suchenden Flug dicht über dem Boden auf. Variieren kann die Färbung leicht, doch das gelbe Bandmuster auf dem Hinterleib ist typisch. Im Gegensatz zu vielen anderen Wildbienen baut sie kein eigenes Nest, sondern lebt als Kuckucksbiene (Brutparasit), die ihre Eier in die Nester von Sandbienen legt. In Ihrem Garten können Sie die Art in den Monaten März bis Juni beobachten. Bei der Nahrungssuche ist sie polylektisch (auf keine Pflanzenfamilie spezialisiert) und nutzt ein breites Spektrum an Blüten. Besonders gerne besucht sie den Apfel, den Gewöhnlichen Löwenzahn und Rosmarin. Auch an der Acker-Ringelblume, dem Thymian oder dem Ehrenpreis (Veronica chamaedrys) lässt sie sich bei der Nektaraufnahme blicken. Um diese Biene zu fördern, sollten Sie offene Bodenstellen für ihre Wirtsbienen zulassen. Ein giftfreier Garten mit den genannten Blühpflanzen bietet ihr die nötige Energie für ihre Lebensweise.
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Diese Wildbiene ist für den Menschen völlig harmlos und zeigt keinerlei aggressives Verhalten. Ihr Stachel wird nicht zur Verteidigung gegenüber Menschen eingesetzt. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz und sollte in Ruhe gelassen werden.
Die Gegürtete Wespenbiene gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich und die Schweiz bis nach Belgien. Als Kuckucksbiene ist sie biologisch fest an das Vorkommen ihrer Wirtsbienen gebunden, deren Vorräte sie für ihren eigenen Nachwuchs nutzt. Die Unterscheidung von nah verwandten Wespenbienen-Arten ist aufgrund der hohen Ähnlichkeit oft nur mikroskopisch möglich.
14 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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