Bild folgtKI-generierte IllustrationLotus corniculatus subsp. hirsutus
142
Arten
interagieren
255
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtsbeziehungen
Arten
An ihrer feinen Behaarung und den gelben Schmetterlingsblüten lässt sich die Behaarte Varietät des Hornklees (Lotus corniculatus subsp. hirsutus) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist dieser Hülsenfrüchtler ein Gewinn, da er spezialisierten Insekten wie dem Ockerbindigen Samtfalter (Hipparchia semele) oder der Rotbeinigen Furchenbiene (Halictus rubicundus) wichtige Nahrung bietet. Die Pflanze ist ein Überlebenskünstler auf kargen Flächen und bringt Struktur in trockene Gartenbereiche. Auch der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) schätzt das Angebot der gelben Blüten. Schau doch mal genauer hin, ob du diese flinken Gäste bei dir im Garten entdeckst.
0,24 Meter geballte Naturkraft: Die gelbe Tankstelle für seltene Samtfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Hornklee eine zentrale Anlaufstelle für die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Auch Schmetterlinge profitieren erheblich: Der Ockerbindige Samtfalter (Hipparchia semele) und der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) nutzen die Blüten aktiv als Nektarquelle. Für die Raupen des Heide-Gelbspanners (Tephronia sepiaria) stellt die Pflanze ebenfalls eine wichtige Lebensgrundlage dar. Die leichten Samen wiegen nur etwa 1,32 mg, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. So trägt die Art zur Vernetzung von Lebensräumen bei, indem sie auch isolierte Magerstellen in Siedlungsgebieten besiedelt.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass vor allem kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.242 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Boden: Der Untergrund sollte mager sein (Schwachzehrer). Verzichte unbedingt auf Düngergaben.
Feuchtigkeit: Die Pflanze benötigt nur sehr wenig Wasser (Feuchtewert 3); vermeide Staunässe konsequent.
Bodenbeschaffenheit: Ein kalkhaltiger oder basischer Boden (Reaktionswert 7) ist ideal für eine gesunde Entwicklung.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen entweder im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflege: Da die Art nicht verholzt, ist kein Rückschnitt erforderlich; lass die Samenstände für die Selbstaussaat stehen.
Pflanzpartner: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen Standortansprüche an Licht und Trockenheit teilt.
Dieser Hornklee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er auf kalkhaltigen, basischen Böden gedeiht. Mit einer Wuchshöhe von 0.24 m bleibt die krautige Pflanze eher niedrig und bildet keine verholzenden Teile aus. Die breitblättrigen, behaarten Blätter sind eine Anpassung an sonnige, trockene Standorte, um die Verdunstung zu reduzieren. Er gehört zur Gruppe der Schwachzehrer (Pflanzen, die auf nährstoffarmen Böden wachsen).
1 Video zu Lotus corniculatus subsp. hirsutus

113 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
22 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →