Bild folgtKI-generierte IllustrationOxalis dillenii
Auch bekannt als: Dillenius-Sauerklee, Oxalis dillenii
5
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Wer Dillens Sauerklee (Oxalis dillenii) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die Pflanze fällt durch ihre typischen, dreiteiligen Blätter auf, die an Klee erinnern, und ihre leuchtend gelben Blüten. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.2 m eignet sich dieser wärmeliebende Bodendecker hervorragend, um sonnige Lücken im Beet zu füllen. Besonders im Hoch- und Spätsommer bietet er Bestäubern wie dem Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) oder der Honigbiene eine zuverlässige Nahrungsquelle. Da er erst ab Juli blüht, schließt er eine wichtige Lücke im Blütenkalender deines Gartens. Wenn du einen sonnigen, unkomplizierten Begleiter suchst, ist er eine gute Wahl für dich.
Gelber Dauerblüher von Juli bis Oktober: Eine Tankstelle für Wildbienen.
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Obwohl er klein ist, hat Dillens Sauerklee eine beachtliche ökologische Bedeutung für die heimische Fauna. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Schmetterlinge wie der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) und der Dunkle Alpenbläuling von seinem Nektarangebot. Auch spezialisierte Wildbienen, darunter die Felsspalten-Wollbiene, besuchen die gelben Blüten regelmäßig. Von Juli bis Oktober stellt er zudem eine wichtige Energiequelle für die Honigbiene dar. Da die winzigen Samen (0.2019 mg) weit fliegen können, besiedelt er oft ökologische Nischen im Garten, die für andere Arten zu trocken oder zu sonnig sind.
In der Gartengestaltung ist zu beachten, dass Dillens Sauerklee laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Wie bei vielen Sauerklee-Arten sind die Blätter zwar oft essbar, enthalten aber Oxalsäure, was in größeren Mengen für Kinder oder Haustiere problematisch sein kann. Platziere ihn daher im Zweifelsfall eher im hinteren Beetbereich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Der Boden sollte frisch (Feuchtezahl 5), also mäßig feucht sein, aber keine Staunässe bilden.
Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) reicht völlig aus; zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig.
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.
Pflanzzeit im Herbst: Von September bis November, solange die Erde noch offen und bearbeitbar ist.
Da die Samen mit 0.2019 mg sehr leicht sind, verbreitet sich die Pflanze durch Wind- oder Fernausbreitung oft von selbst.
Die Pflanze bleibt mit 0.2 m kompakt und benötigt keinen Rückschnitt.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) — sie ist ebenfalls heimisch, mag sonnige Standorte und ergänzt die gelben Blüten des Sauerklees optisch sehr schön.
Dillens Sauerklee gehört zur Familie der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) verbreitet und kommt ursprünglich aus Nordamerika. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist sonnige, wärmeliebende Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Botanisch zeichnet er sich als krautige Pflanze aus, die nicht verholzt und eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM-Pilzen) eingeht, was das Wurzelwachstum und die Nährstoffaufnahme im Boden unterstützt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →