Bild folgtKI-generierte IllustrationOxalis stricta
Auch bekannt als: Aufrechter Sauerklee
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Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Steifen Sauerklee sind seine hellgelben, trichterförmigen Blüten und die dreizähligen Blätter, die wie kleine grüne Herzen wirken. Obwohl er ursprünglich als Neophyt (nach 1492 eingeführte Pflanzenart) zu uns kam, ist er heute fester Bestandteil unserer Gärten. Für Wildbienen wie die Rotbeinige Furchenbiene und Falter wie den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) bietet er über viele Monate eine verlässliche Nahrungsquelle. Er wächst kompakt und wird exakt 0,29 m hoch, was ihn zu einem guten Lückenfüller macht. Wenn du einen pflegeleichten Bodendecker suchst, der fast den ganzen Sommer blüht, liegst du hier richtig.
Robuster Dauerblüher: Gelbe Farbtupfer für Wildbienen von Juni bis Oktober.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Steife Sauerklee eine wichtige Nahrungsquelle für die Rotbeinige Furchenbiene. Auch der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) besucht die gelben Blüten regelmäßig. Die Pflanze bietet von Juni bis Oktober Nektar und Pollen an, was sie zu einem wertvollen Dauerblüher macht. Die leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) werden durch den Wind weit getragen und dienen als Nahrung für verschiedene Tierarten. So fressen laut Datenbasis sogar Wildtruthühner (Meleagris gallopavo) und das Helle Gelbhörnchen Teile der Pflanze oder ihre Samen.
In Bezug auf die Gartensicherheit wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Da Sauerklee-Arten Oxalsäure enthalten, ist bei Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren Vorsicht geboten, um einen übermäßigen Verzehr zu vermeiden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, da die Pflanze mäßig warme Bedingungen bevorzugt.
Boden: Der Boden sollte nährstoffreich und „fett“ sein, da die Art als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) gilt.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat stets frisch (mäßig feucht), um ein Austrocknen zu verhindern.
pH-Wert: Ideal ist ein neutraler bis schwach saurer Boden.
Pflanzzeit: Setze den Sauerklee im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchs: Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 0,29 m und bildet leichtgewichtige Samen (0,2053 mg), die über den Wind verbreitet werden.
Pflege: Ein Rückschnitt ist kaum nötig, da die Art krautig wächst und im Winter einzieht.
Gute Partnerin: Der Gundermann (Glechoma hederacea) – er teilt die Vorliebe für frische, nährstoffreiche Böden im Halbschatten und bildet einen dichten Teppich.
Der Steife Sauerklee (Oxalis stricta) gehört zur Familie der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae) innerhalb der Ordnung der Sauerkleeartigen (Oxalidales). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt frische, nährstoffreiche Standorte im Halbschatten. Die krautige Pflanze ist nicht verholzt und zeichnet sich durch ihre breitblättrige Laubstruktur aus. Eine Besonderheit ist die AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), eine Pilz-Wurzel-Symbiose, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →