Bild folgtKI-generierte IllustrationPachypleurum mutellinoides
Auch bekannt als: Pachypleurum mutellinoides
35
Arten
interagieren
52
Interaktionen
dokumentiert
An ihren fein gefiederten, fast fadenartigen Blättern und den zarten, weiß-rosa Doldenblüten lässt sich die Kleine Alpen-Mutterwurz (Ligusticum mutellinoides) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist sie ein echter Gewinn für die Artenvielfalt, da sie als Magnet für spezialisierte Schwebfliegen und Schmetterlinge dient. Besonders der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) und die Hain-Schwebfliege (Episyrphus balteatus) profitieren von ihrem Nektarangebot. Da sie ursprünglich aus den alpinen Regionen stammt, bringt sie einen Hauch von Gebirgsflair in deine Beete. Mit ihrer Hilfe schaffst du einen wertvollen Trittstein für Insektenarten, die auf diese heimische Pflanze angewiesen sind.
Alpiner Charme für Schmetterlinge: Die Mutterwurz lockt den Schwalbenschwanz an.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Schwebfliegenarten wie die Späte Schwebfliege (Eupeodes corollae) und die Zweiband-Wespenschwebfliege (Chrysotoxum bicinctum). Auch für Schmetterlinge ist sie von großer Bedeutung: Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) sowie die selteneren Arten Papilio alexanor und Papilio hospiton nutzen die Blüten zur Nektaraufnahme. Da sie Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) bildet, fördert sie zudem ein gesundes Pilzgeflecht im Boden, was die Bodenstruktur nachhaltig verbessert. Im Winter bieten die verblühten Dolden zudem Schutz für winzige Gliedertiere.
Bitte beachte, dass die Kleine Alpen-Mutterwurz als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Doldenblütler kann sie bei Berührung in Kombination mit Sonnenlicht Hautreizungen auslösen. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere sollte die Pflanze ebenfalls unzugänglich sein.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze als Lichtpflanze mindestens 6 Stunden direkte Sonne benötigt.
Der Boden sollte durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein; mische bei Bedarf Sand oder feinen Kies unter.
Pflanze sie vorzugsweise im Frühling (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange der Boden frostfrei ist.
Achte auf eine mäßige Bodenfeuchte, vermeide aber unbedingt Staunässe (stehendes Wasser), um Wurzelfäule zu verhindern.
Düngung ist in der Regel nicht nötig; eine dünne Schicht aus reifem Kompost im Frühjahr ist völlig ausreichend.
Lasse die verblühten Stängel über den Winter stehen, da sie als Überwinterungsquartier für kleine Insekten dienen.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) — sie hat die gleichen Standortansprüche und ergänzt die Mutterwurz optisch sowie ökologisch hervorragend.
Die Kleine Alpen-Mutterwurz gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist in den Hochgebirgen Deutschlands und Österreichs indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind alpine Matten und Felsschuttfluren, also steinige, offene Flächen oberhalb der Waldgrenze. Eine Besonderheit ist ihre Lebensgemeinschaft mit Mykorrhiza-Pilzen (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln zur Nährstoffaufnahme), die ihr das Überleben an kargen Standorten ermöglicht. Morphologisch fällt sie durch ihren kompakten Wuchs und die charakteristischen, tief eingeschnittenen Blätter auf, die perfekt an die rauen Bedingungen der Alpen angepasst sind.
2 Videos zu Ligusticum mutellinoides


35 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →