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Pedicularis rostratospicata subsp. rostratospicata
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Auch bekannt als: Pedicularis rostratospicata subsp. rostratospicata
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem namensgebenden, ährenförmigen Blütenstand lässt sich das Ähren-Läusekraut (Pedicularis rostratospicata subsp. rostratospicata) sofort erkennen. Da die Art in der Natur extrem selten geworden ist (Rote Liste R), holst du dir mit ihr ein echtes Stück schützenswerte Wildnis in den Garten. Besonders Scheckenfalter wie der Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina) finden hier eine wichtige Futterquelle. Wenn du dich für seltene Alpenpflanzen begeistern kannst und einen passenden Standort bietest, wirst du an diesem botanischen Schatz viel Freude haben. Es ist ein schönes Gefühl, einer so bedrohten Art ein neues Zuhause zu geben.
Alpine Rarität: Ein Rettungsanker für gefährdete Scheckenfalter.
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Das Ähren-Läusekraut ist eine exklusive Tankstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird die Pflanze gezielt vom Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina), dem Westlichen Scheckenfalter (Melitaea celadussa) und dem Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea britomartis) angeflogen. Da die Art auf der Roten Liste mit R (extrem selten) geführt wird, leistet jeder Gartenstandort einen Beitrag zum Erhalt dieser hochgradig gefährdeten Insekten-Pflanzen-Beziehungen. Im Winter dienen die vertrockneten Stängel zudem als Rückzugsort für kleine Gliedertiere, weshalb du sie erst im Frühjahr zurückschneiden solltest.
Bitte beachte, dass das Ähren-Läusekraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Da viele Arten der Sommerwurzgewächse Inhaltsstoffe besitzen, die bei Verzehr Unverträglichkeiten auslösen können, ist bei kleinen Kindern und Haustieren Vorsicht geboten. Ein Standort im hinteren Bereich des Beetes ist hier eine sichere Lösung.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,263 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Diese Art zählt zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) und ist in den Gebirgsregionen Mitteleuropas heimisch. Als Halbschmarotzer (Pflanze, die anderen Pflanzen Wasser und Nährstoffe entzieht) lebt sie in einer engen Verbindung mit Bodenpilzen, der sogenannten Arbuskulären Mykorrhiza. Die Pflanze ist indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise frische (mäßig feuchte) Standorte. Botanisch zeichnet sie sich durch ihren kompakten, aufrechten Wuchs aus, der sie deutlich von anderen Läusekräutern unterscheidet.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.