Bild folgtKI-generierte IllustrationPentanema montanum
Auch bekannt als: Pentanema montanum
10
Arten
interagieren
64
Interaktionen
dokumentiert
An seinen silbrig-weiß behaarten Blättern und den leuchtend gelben Korbblüten lässt sich der Berg-Alant (Pentanema montanum) sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein wahrer Überlebenskünstler für sonnige, trockene Standorte, an denen viele andere Gewächse längst aufgeben würden. In deinem Naturgarten schaffst du mit ihm einen wertvollen Lebensraum, der besonders an heißen Tagen einen Ruhepol bietet. Da die Datenlage zu spezifischen Bestäubern derzeit noch lückenhaft ist, beobachte doch einmal selbst, welche Besucher sich auf den flachen Blütenkörben einfinden. Mit dieser Wahl zeigst du echtes Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse von Pflanzen trockener Standorte.
Sonnengelber Überlebenskünstler für trockene Kalkböden und heiße Standorte.
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Als Vertreter der Korbblütler (Asteraceae) bietet der Berg-Alant seine Pollen und den Nektar auf einer flachen Ebene an, was ihn zu einer wichtigen Anlaufstelle für Insekten mit kurzen Rüsseln macht. Obwohl konkrete Bestäuberdaten in der aktuellen Basis fehlen, ist die ökologische Bedeutung für trockene Lebensräume unumstritten. Er bereichert das Angebot in Steingärten und auf Trockenmauern, wo er als Trittsteinbiotop fungiert. Die Samenstände können im Herbst stehen gelassen werden, um Struktur im winterlichen Garten zu bieten. Durch seine Standorttreue fördert er die Beständigkeit lokaler Pflanzengesellschaften.
Der Berg-Alant (Pentanema montanum) wird als nicht kindersicher eingestuft. Da Korbblütler bei Kontakt Hautreizungen auslösen können und die Pflanze nicht für den Verzehr geeignet ist, sollte im Haushalt mit kleinen Kindern Vorsicht walten. Bei versehentlichem Verzehr oder Unwohlsein kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens 6 Stunden direkte Sonne pro Tag erhält.
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig und sehr durchlässig sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Nährstoffe: Magerer Boden ist ideal; verzichte komplett auf Dünger, da die Pflanze sonst ihre Standfestigkeit verliert.
Pflanzzeit: Setze den Berg-Alant im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 30 Zentimeter Abstand zu den Nachbarpflanzen ein.
Wasserbedarf: Nur in der Anwachsphase gießen; etablierte Pflanzen überstehen lange Trockenperioden problemlos.
Pflege: Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Spätsommer fördert die Vitalität, ist aber nicht zwingend notwendig.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Ansprüche an Kalk und Sonne stellt.
Der Berg-Alant (Pentanema montanum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist vor allem in den Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felshänge, meist auf kalkhaltigem Untergrund. Ein besonderes Merkmal ist die dichte Behaarung der Blätter, die als Verdunstungsschutz dient und der Pflanze ihr charakteristisches silbriges Aussehen verleiht. Er wächst ausdauernd und bildet mit der Zeit kleine, feste Horste.
10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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