Bild folgtKI-generierte IllustrationPicea sitchensis
Auch bekannt als: Sitka-Fichte, Sitkafichte
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren auffällig stechenden, dünnen Nadeln mit silbrig-blauen Unterseiten lässt sich die Sitka-Fichte (Picea sitchensis) sofort erkennen. In Deinem Garten bietet dieser stattliche Nadelbaum wertvollen Lebensraum für spezialisierte Schmetterlinge, die auf Gehölze angewiesen sind. Besonders die Raupen des Rostspinners (Odontosia carmelita) oder des Federfühler-Herbstspanners (Ptilophora plumigera) finden hier ihre lebensnotwendige Nahrung. Wenn Du über ausreichend Platz verfügst, schaffst Du mit diesem Baum ein dauerhaftes Refugium für die heimische Falterwelt. Achte beim Pflanzen darauf, dass sie ihre volle Pracht über Jahrzehnte entfalten kann.
Wichtige Kinderstube für den Rostspinner und sieben weitere Nachtfalterarten.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten spielt die Sitka-Fichte eine wichtige Rolle als Raupenfutterpflanze für zahlreiche Nachtfalter. Hierzu zählen unter anderem die Rotbraune Waldrandeule (Mniotype adusta) und der Heidelbeer-Palpenspanner (Hypena crassalis). Auch der Buchen-Frostspanner (Operophtera fagata) sowie der Nadelgehölz-Blütenspanner (Eupithecia abietaria) nutzen die Nadeln zur Aufzucht ihrer Nachkommen. Weiterhin profitieren der Sägezahnfühler-Nadelholzspanner (Thera britannica) und der Rostspinner (Odontosia carmelita) von diesem Habitat. Für die lokale Biodiversität ist sie somit ein bedeutender Baustein im Netzwerk der Wald- und Gehölzbewohner.
Die Sitka-Fichte gilt als nicht kindersicher. Dies liegt an den extrem scharfen und harten Nadeln, die bei Kontakt zu schmerzhaften Stichen und Hautreizungen führen können. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Eiben (Taxus baccata), da die Fichte deutlich erkennbare, hängende Zapfen und stechende Nadeln besitzt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
55.11 m
Wähle einen Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit und nährstoffreichem Boden.
Vermeide Standorte, die zu sommerlicher Trockenheit neigen, da der Baum viel Wasser verdunstet.
Die beste Pflanzzeit ist von März bis Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Achte beim Einsetzen auf ein ausreichend großes Pflanzloch, um die Wurzeln nicht zu knicken.
In den ersten Standjahren solltest Du bei längeren Trockenperioden regelmäßig wässern.
Da der Baum sehr groß wird, ist ein Rückschnitt im Alter kaum praktikabel; plane den Platzbedarf vorab ein.
Eine Vermehrung erfolgt meist über Samen, die in den hängenden Zapfen reifen.
Gute Partnerin: Die Rotbuche (Fagus sylvatica) - beide Arten fördern ein kühles Waldklima und ergänzen sich hervorragend in einer naturnahen Mischpflanzung, die Schatten spendet und den Boden feucht hält.
Die Sitka-Fichte (Picea sitchensis) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist in Regionen wie Österreich verbreitet. Als immergrüner Nadelbaum zeichnet sie sich durch einen sehr geraden Wuchs und eine schuppige, graubraune Borke (Baumrinde) aus. Typisch sind die flachen Nadeln, die im Gegensatz zu anderen Fichtenarten extrem spitz und stachlig sind. Sie bevorzugt kühle, feuchte Lagen und kommt in ihrer natürlichen Umgebung oft in Küstennähe oder montanen (bergigen) Waldgesellschaften vor.
14 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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