Bild folgtKI-generierte IllustrationPieris bryoniae
Auch bekannt als: Bergweissling
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Unverwechselbar ist der Bergweißling durch die kräftig dunkel beschuppten Adern auf der Flügelunterseite, die einen deutlichen Kontrast zur weißen Grundfarbe bilden. Bei diesem Insekt handelt es sich um einen typischen Vertreter der Schmetterlinge (Lepidoptera), den du vor allem in Gebirgsregionen findest. Da die Art laut Datenbestand erst in den Monaten Juni und Juli aktiv ist, wirst du die Falter im April noch nicht beobachten können. Die Raupen entwickeln sich im Verborgenen, wobei sie für ihre Ernährung auf die typische Ernährungsweise von Weißlingen angewiesen sind. Sobald die Falter schlüpfen, besuchen sie eifrig Blüten wie den Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum) oder die Gewöhnliche Braunelle (Prunella vulgaris), um Nektar zu tanken. Auch die Herzblättrige Kugelblume (Globularia cordifolia) und der Kriech-Günsel (Ajuga reptans) sind beliebte Anlaufstellen in deinem Garten. Du kannst diesen Tieren helfen, indem du alpine Pflanzen wie den Klippen-Thymian (Thymus praecox) oder den Fries' Hahnenfuß (Ranunculus friesianus) förderst. Ein naturnaher Garten, der auch die Gefleckte Fingerwurz (Dactylorhiza maculata) beherbergt, bietet ideale Bedingungen. Da der Bergweißling im Gebirge heimisch ist, ist er ein wertvoller Anzeiger für eine intakte alpine Flora.
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Dieses Tier ist vollkommen harmlos und besitzt keine Giftstoffe oder Stacheln. Da der Bergweißling oft in sensiblen Bergregionen vorkommt, ist er ein schützenswerter Teil der biologischen Vielfalt. Eine Verwechslung mit anderen weißen Faltern ist möglich, doch die ausgeprägte Aderung macht ihn meist erkennbar.
Der Bergweißling (Pieris bryoniae) ist ein Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet, wobei er vorrangig kühle Gebirgslagen besiedelt. Die Falter sind mittelgroß und zeigen eine charakteristische, graue bis grünliche Beschuppung entlang der Flügeladern, was sie von anderen Weißlingsarten unterscheidet. Als heimische Art ist er an die kurze Vegetationsperiode der Alpen und Mittelgebirge angepasst. Die taxonomische Abgrenzung zu verwandten Arten wie dem Rapsweißling wird in der Fachwelt oft diskutiert.
15 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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