Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium sylvaticum subsp. sylvaticum
Auch bekannt als: Geranium sylvaticum subsp. sylvaticum
46
Arten
interagieren
52
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind beim Wald-Storchschnabel seine tief eingeschnittenen, handförmigen Blätter und die violetten Blüten, die oft in lockeren Büscheln über dem Laub stehen. Als heimische Wildstaude ist er eine wertvolle Bereicherung für halbschattige Gartenbereiche, da er gerade in kühleren Lagen prächtig gedeiht. Besonders Schmetterlinge wie der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) oder der Kleine Fuchs (Aglais urticae) finden hier eine verlässliche Nahrungsquelle. Da er robust und ausdauernd ist, unterstützt er die lokale Artenvielfalt über viele Jahre hinweg. Wenn du einen Platz unter lichten Gehölzen hast, wird dir diese Pflanze viel Freude bereiten.
Alpine Eleganz auf 0,28 m: Eine Schmetterlingstankstelle für kühle Gartenlagen.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Wald-Storchschnabel ein wichtiger Nektarlieferant für verschiedene Tagfalter. Zu den regelmäßigen Besuchern zählen der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und der Bergweißling (Pieris bryoniae). Auch der weit verbreitete Kleine Fuchs (Aglais urticae) sowie der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) nutzen die Pflanze intensiv. Die Samen (Diasporen) sind mit 5,9083 mg vergleichsweise schwer, was zu einer Kurzdistanz-Ausbreitung führt. Gelegentlich werden diese auch durch Tiere verschleppt, was die natürliche Ausbreitung im Garten unterstützt.
Der Wald-Storchschnabel wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.284 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten; bei ausreichend Bodenfeuchte verträgt er auch Sonne.
Lichtbedarf: Mit einem Lichtwert von 7 benötigt er helles Licht, verträgt aber keine dauerhafte pralle Mittagshitze.
Boden: Er gedeiht am besten in normalem Gartenboden (Mittelzehrer), der nicht zur Staunässe neigt.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), da er Austrocknung schlecht verträgt.
Wuchshöhe: Mit genau 0,28 m eignet er sich hervorragend für den vorderen Beetrand oder unter lichten Sträuchern.
Pflanzzeit: Setze ihn idealerweise im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September-November).
Pflege: Er ist pflegeleicht; ein Rückschnitt nach der Blüte ist möglich, aber für die Standfestigkeit nicht zwingend nötig.
Gute Partnerin: Der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) – er teilt die Vorliebe für frische Böden und ergänzt das Blauviolett farblich perfekt.
Der Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum subsp. sylvaticum) gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Er ist in Deutschland indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise Bergwiesen sowie lichte Waldränder. Da er kühle Standorte bevorzugt, gilt er als Zeigerpflanze für ein eher alpines oder nördliches Klima (Temperaturzeigerwert 3). Sein Wuchs ist krautig (nicht verholzend) und erreicht eine exakte Höhe von 0,28 m. Die breitblättrige Struktur seiner Blätter macht ihn auch außerhalb der Blütezeit zu einem markanten Bodendecker im Garten.
44 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →