
Pulmonaria angustifolia
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An den schmalen, meist ungefleckten Blättern und den intensiv blauvioletten Blüten lässt sich das Schmalblättrige Lungenkraut (Pulmonaria angustifolia) sofort erkennen. Da diese Art in Deutschland und Österreich auf der Roten Liste steht und als stark gefährdet gilt, ist sie ein echter Gewinn für deinen Naturgarten. Besonders die seltene Hosenbiene (Dasypoda) profitiert von dem frühen Nektarangebot im Frühjahr. Mit diesem botanischen Schatz holst du dir eine Rarität ins Beet, die wenig Pflege braucht, aber viel bewirkt. Du leistest damit einen aktiven Beitrag zum Erhalt einer bedrohten heimischen Wildpflanze.
Blaues Wunder für die Hosenbiene: Schütze eine seltene Schönheit der Roten Liste.
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Als Frühblüher von März bis Mai stellt die Pflanze eine essenzielle Nahrungsquelle für Insekten dar, die direkt nach dem Winter erwachen. Nach aktuellen Beobachtungsdaten gehört insbesondere die Hosenbiene (Dasypoda) zu den regelmäßigen Besuchern der Blüten. Da die Art mit dem Status der Roten Liste 2 als stark gefährdet gilt, bietet dein Garten einen wertvollen Rückzugsort für diese bedrohte Pflanze. Sie fördert die Artenvielfalt, indem sie eine ökologische Nische besetzt, die in der modernen Landschaft immer seltener wird.
Das Schmalblättrige Lungenkraut ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Mitglieder der Raublattgewächse enthält es Inhaltsstoffe, die nicht für den Verzehr geeignet sind. In einem Haushalt mit kleinen Kindern solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile gegessen werden; Kontakt mit der Haut ist jedoch harmlos.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,163 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Schmalblättrige Lungenkraut gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich indigen (heimisch). Es besiedelt bevorzugt lichte Wälder und Magerrasen (nährstoffarme, meist sonnige Wiesen). Ein markantes Merkmal sind die borstig behaarten Blätter, die sich rau anfühlen. Im Gegensatz zu verwandten Arten sind die Blätter hier deutlich schmaler geformt und weisen meist keine hellen Flecken auf.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_503416418
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.