Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus sceleratus subsp. sceleratus
Auch bekannt als: Ranunculus sceleratus subsp. sceleratus
4
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Gift-Hahnenfuß sofort an seinen glänzenden, tief gelappten Blättern und den ungewöhnlich kleinen, hellgelben Blüten auf den kräftigen Stängeln. Im Naturgarten ist er ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da er spezialisierten Insekten wie der Lichtnelkeneule (Hadena bicruris) oder der Hopfen-Zünslereule (Hypena rostralis) als Anlaufstelle dient. Auch Jäger wie die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) nutzen ihn gerne als Revier. Wenn du eine feuchte, nährstoffreiche Ecke am Teichrand oder an einem Graben hast, bietet diese heimische Art einen echten Mehrwert für die lokale Tierwelt. Schau doch mal, ob du ein Plätzchen für diesen spezialisierten Überlebenskünstler findest.
Spezialist für nasse Füße: Ein unverzichtbarer Magnet für heimische Nachtfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert eine Reihe spezialisierter Insekten von dieser Art. Besonders Nachtfalter wie die Lichtnelkeneule (Hadena bicruris), die Getreide-Eule und die Hopfen-Zünslereule (Hypena rostralis) suchen die Blüten auf. Für die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) dient die Pflanze als wichtiger Lebensraum für die Jagd. Die Samen sind mit nur 0,1357 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch Wind oder Wasser ermöglicht. Dies stellt sicher, dass die Pflanze auch neue, isolierte Feuchtstellen im Gartenraum schnell besiedeln kann. Damit förderst du ein stabiles Nahrungsnetz direkt an deinem Wasserlauf.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin, der bei Kontakt Hautreizungen und bei Einnahme Vergiftungen auslösen kann. Sie ist daher nicht kindersicher. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.381 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 8: Wähle einen vollsonnigen Platz, an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne bekommt.
Feuchtewert 8: Der Boden muss dauerhaft feucht bis nass sein; ideal ist die Sumpfzone deines Gartenteichs.
Nährstoffwert 9: Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt er einen sehr stickstoffreichen Boden.
Reaktionszahl 7: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund; saure Böden mag er weniger.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung, dass die Pflanze eine Höhe von 0,38 m erreicht.
Pflege: Da er krautig wächst und nicht verholzt, zieht er sich im Winter komplett zurück; ein Rückschnitt ist nicht zwingend nötig.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen feuchten Standorte liebt und das Blütenangebot im Frühjahr ergänzt.
Der Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus subsp. sceleratus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in ganz Mitteleuropa indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind Uferbereiche, Gräben und schlammige Stellen, die durch sehr hohe Nährstoffgehalte geprägt sind. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,38 m und zeichnet sich durch einen hohlen, gefurchten Stängel aus. Ein botanisches Merkmal sind die fleischigen, breitblättrigen Laubblätter, die im Kontrast zu den eher unscheinbaren Blüten stehen.
3 Videos zu Gift-Hahnenfuß



4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →