Bild folgtKI-generierte IllustrationMesapamea secalis
Auch bekannt als: Getreide-Halmeule
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Auffällig ist die Getreide-Eule (Mesapamea secalis) durch ihre variabel braun gemusterten Vorderflügel, die ihr in der Vegetation eine hervorragende Tarnung bieten. Du kannst diesen Nachtfalter in deinem Garten beobachten, wenn er dämmerungsaktiv (in der Abenddämmerung fliegend) nach Nahrung sucht. Der Falter besucht dabei eine Vielzahl von Pflanzen, darunter den Gewöhnlichen Efeu (Hedera helix), den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) und den Weiß-Klee (Trifolium repens). Auch das Heidekraut (Calluna vulgaris) und die Acker-Winde (Convolvulus arvensis) dienen ihm als wichtige Nektarquellen. Klar abzugrenzen ist die Lebensweise der Raupe, die sich im Gegensatz zum blütenbesuchenden Falter von Gräsern ernährt. Zu ihren Futterpflanzen zählen unter anderem das Gewöhnliche Knaulgras (Dactylis glomerata), die Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa) sowie die Haar-Hainsimse (Luzula pilosa). In landwirtschaftlich geprägten Gärten findet man die Raupen gelegentlich auch an Weichweizen (Triticum aestivum) oder Mais (Zea mays). Du förderst die Artenvielfalt dieser Art, indem du Ecken mit Wildgräsern wie der Gewöhnlichen Quecke (Elymus repens) ungemäht lässt. Die Getreide-Eule ist ein typischer Vertreter der Eulenfalter, die tagsüber meist unbeweglich an Stämmen oder in der Krautschicht ruhen. Neben den genannten Kräutern wird auch der Gift-Hahnenfuß (Ranunculus sceleratus) und die Hybrid-Ziest (Stachys palustris × sylvatica, eine Kreuzung zweier Ziest-Arten) angeflogen. Durch das Angebot an standortheimischen Gräsern und Blühpflanzen wie dem Wildkohl (Brassica oleracea) schaffst du einen wertvollen Lebensraum.
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Da die Datenbank keine spezifischen Datumsangaben oder monatlichen Ereignisse für diese Art enthält, kann für diesen Zeitraum kein detaillierter Jahreszyklus abgebildet werden.
Die Getreide-Eule ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keinen speziellen gesetzlichen Schutzstatus. Es besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit nahe verwandten Arten der Gattung Mesapamea, die oft nur mikroskopisch sicher unterschieden werden können. Im Garten gilt sie als unbedenklicher Mitbewohner.
Die Getreide-Eule (Mesapamea secalis) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge). Sie ist eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitete und heimische (natürlicherweise vorkommende) Art. Charakteristisch für diese Gruppe ist die Tarnfärbung der Vorderflügel, die meist in verschiedenen Brauntönen gehalten ist. Während die Raupen auf Süßgräser spezialisiert sind, nutzen die erwachsenen Tiere als Generalisten (Lebewesen mit breitem Nahrungsspektrum) verschiedene Blütenpflanzen zur Nektaraufnahme.
6 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
10 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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