Bild folgtKI-generierte IllustrationRhus typhina
Auch bekannt als: Essigbaum, Hirschkolben-Sumach, sumac de Virginie
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
14
Arten
interagieren
16
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Kaum zu übersehen: Der Kolben-Sumach verrät sich durch seine samtig behaarten Zweige und die markanten, aufrechten Fruchtkolben, die wie rote Fackeln im Geäst stehen. Als Neophyt (gebietsfremde Pflanze) ist er zwar ein Einwanderer, bietet aber dennoch wertvolle Nahrung für heimische Bestäuber wie die Grobpunktierte Kleesandbiene (Andrena maderensis) oder den Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae). Seine spektakuläre Herbstfärbung ist im Naturgarten ein echter Blickfang, doch man sollte seine Ausbreitungslust im Auge behalten. Wenn du einen robusten Charakterbaum suchst, der mit Trockenheit zurechtkommt, ist er eine markante Wahl für deinen Garten.
Samtige Zweige und rote Fackeln: Ein Magnet für die Grobpunktierte Kleesandbiene.
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Der Kolben-Sumach ist als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält Stoffe, die bei Hautkontakt oder Verzehr zu Unwohlsein führen können; besonders der Milchsaft reizt Schleimhäute und Augen. Sollten Kinder Teile der Pflanze verschluckt haben, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
6.885 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Kolben-Sumach gehört zur Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae) innerhalb der Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Er wächst als breitblättriger Strauch oder kleiner Baum und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 6.89 m. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat er sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert und besiedelt dort oft sonnige Standorte mit mäßig warmem Klima. Die Pflanze bildet eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) aus, eine Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln, die die Nährstoffaufnahme verbessert.
1 Video zu Kolben-Sumach

9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →