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Salix hastata subsp. hastata
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Auch bekannt als: Salix hastata subsp. hastata
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Spieß-Weide (Salix hastata subsp. hastata) an ihrem strauchförmigen Wuchs und den herzförmig-eiförmigen Blättern, die oft auffällige Nebenblätter (kleine Blattstrukturen am Blattstielansatz) tragen. In deinem Naturgarten ist sie ein echter Schatz, da sie als extrem seltene Art der Roten Liste (R) gilt. Sie bietet Lebensraum für prachtvolle Falter wie den Großen Schillerfalter (Apatura iris) oder den Trauermantel (Nymphalis antiopa). Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück bedrohter Wildnis direkt an den Gartenteich oder in das feuchte Beet. Wenn du einen sonnigen Platz mit guter Bodenfeuchte hast, leistest du mit ihr einen messbaren Beitrag zum Artenschutz.
Rarität im Garten: Die exklusive Futterpflanze für Schillerfalter und Trauermantel.
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Diese Weide ist eine wertvolle Futterpflanze für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Östliche Schillerfalter (Apatura metis) und der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) von ihr. Auch für den C-Falter (Polygonia c-album) und den seltenen Gelbbeinigen Fuchs (Nymphalis xanthomelas) stellt sie eine wichtige Lebensgrundlage dar. Besonders hervorzuheben ist ihre Bedeutung für den Trauermantel (Nymphalis antiopa). Da die Art auf der Roten Liste mit 'R' (extrem selten) geführt wird, fungiert dein Garten als wichtiger Trittsteinbiotop für das Überleben dieser Schmetterlingsarten in der Kulturlandschaft.
Bitte beachte, dass die Spieß-Weide als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Weidenarten enthält sie in der Rinde und den Blättern Gerbstoffe und Salicin, was bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. In Gärten mit kleinen Kindern sollte sie daher außerhalb der direkten Spielbereiche gepflanzt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
0,745 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Spieß-Weide gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Sie ist in den Alpen und im Alpenvorland der Region Deutschland, Österreich und Schweiz heimisch (indigen) und besiedelt dort meist kiesige Ufer oder alpine Gebüsche. Botanisch zeichnet sie sich durch eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) aus, die ihr bei der Nährstoffaufnahme im Boden helfen. Als Archäophyt oder heimische Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst und wächst meist als verzweigter Gebirgsstrauch mit kahl werdenden Zweigen.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.