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Scabiosa columbaria subsp. columbaria
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Auch bekannt als: Scabiosa columbaria subsp. columbaria
5
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Tauben-Skabiose an ihren zart lilafarbenen, nadelkissenartigen Blütenköpfen und den fein gefiederten Blättern an den langen Stielen. Sie ist eine unverzichtbare Nektarpflanze für bedrohte Schmetterlinge wie den Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und den Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma). Da sie auf trockenen, nährstoffarmen Flächen gedeiht, schließt sie ökologische Lücken, wo andere Stauden aufgeben. Wenn du eine sonnige, karge Ecke im Garten hast, ist diese robuste Wildpflanze genau die richtige Wahl für dich.
Überlebenswichtige Nektartankstelle für bedrohte Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Tauben-Skabiose eine existenzielle Futterquelle für spezialisierte Tagfalter. Zu den Hauptnutzern zählen der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und der Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina). Auch für den Roten Scheckenfalter (Melitaea didyma) und den Maivogel (Euphydryas intermedia) stellt sie eine wichtige Tankstelle dar. Da sie als Indigen (einheimische Art) gilt, ist sie perfekt an die hiesigen Insektengemeinschaften angepasst und bietet auch an extremen Trockenstandorten noch verlässlich Nahrung.
Die Pflanze wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, solltest du beim Anpflanzen in Gärten mit Kleinkindern vorsichtig sein und den Verzehr vermeiden. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,397 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria subsp. columbaria) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist in Deutschland und der Schweiz heimisch. Sie besiedelt bevorzugt Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und sonnige Böschungen. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit Bodenpilzen, der AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhizapilze), die ihre Nährstoffaufnahme auf kargen Böden optimiert. Die Pflanze ist als Archäophyt (vor 1492 eingewanderte oder heimische Art) tief in unserem Ökosystem verwurzelt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.