Bild folgtKI-generierte IllustrationSenecio alpinus
Auch bekannt als: Senecio alpinus
16
Arten
interagieren
98
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Alpen-Greiskraut durch seine leuchtend gelben Korbblüten (viele Einzelblüten in einem kompakten Blütenkopf) und die herzförmigen, grob gezähnten Blätter auf. Als heimische Wildpflanze ist sie ein wertvoller Baustein für einen naturnahen Garten, da sie spezialisierten Insekten als wichtige Futterquelle dient. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die Pflanze gezielt auf. Wenn du einen feuchten Platz im Garten hast, kannst du mit dieser Art einen echten Beitrag zum Artenschutz leisten. Es ist eine robuste, mehrjährige Pflanze, die durch ihre Leuchtkraft im Hochsommer besticht.
Ein gelbes Leuchtfeuer im Juli: Die Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Alpen-Greiskraut eine zentrale Anlaufstelle für seltene Schmetterlingsarten. Zu den Besuchern zählen unter anderem der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii). Auch die Scheckenfalter-Arten Melitaea aetherie und Melitaea ornata profitieren vom Nektarangebot im Juli. Die Pflanze bietet während ihrer konzentrierten Blütezeit eine energiereiche Nahrungsgrundlage, die in der freien Landschaft oft fehlt. Durch die Ansiedlung im Garten unterstützt du direkt das Überleben dieser spezialisierten Falter.
Bitte beachte, dass das Alpen-Greiskraut als nicht kindersicher eingestuft ist. Die Pflanze enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr oder Kontakt problematisch sein können, weshalb sie nicht in der Nähe von Spielflächen für Kinder oder Haustiere stehen sollte. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Setze die Jungpflanzen zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Standort: Wähle einen Platz, der dem natürlichen Bergklima entspricht, idealerweise kühl und ausreichend feucht.
Boden: Die Erde sollte nährstoffreich sein und darf niemals ganz austrocknen.
Pflege: Da die Pflanze mehrjährig ist, zieht sie sich im Winter in den Boden zurück.
Rückschnitt: Lass die vertrockneten Stängel bis zum Frühjahr stehen, sie dienen Insekten als Versteck.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich am passenden Standort oft selbst über ihre flugfähigen Samen.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) passt hervorragend, da sie ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte hat und die gelbe Blüte farblich ergänzt.
Das Alpen-Greiskraut (Senecio alpinus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist in Deutschland und der Schweiz indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise feuchte Gebirgswiesen und Hochstaudenfluren. Als krautige Pflanze (nicht verholzende Pflanze) bildet sie kräftige Bestände aus. Die Art ist in der Roten Liste als ungefährdet eingestuft, was sie zu einer verlässlichen Wahl für die ökologische Gestaltung macht. Man erkennt sie gut an ihrem aufrechten Wuchs und den charakteristischen gelben Blütenständen.
2 Videos zu Alpen-Greiskraut


13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →