Bild folgtKI-generierte IllustrationErebia manto (Dennis & Schiffermüller), 1775
19
Pflanzen
besucht
57
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtspflanzen
bekannt
Mit seiner markanten gelben Fleckung auf den dunklen Flügeloberseiten fällt der Gelbgefleckte Mohrenfalter (Erebia manto) sofort auf. Du erkennst ihn an den gelben Binden, die einen lebhaften Kontrast zum dunklen Körper bilden. Es ist wichtig, zwischen der Raupe und dem Falter zu unterscheiden: Die Raupe lebt verborgen und ernährt sich vom Schaf-Schwingel (Artengruppe). Der erwachsene Schmetterling hingegen besucht aktiv Blüten, um Nektar zu sammeln. Zu seinen bevorzugten Quellen zählen die Berg-Distel, das Weidenblatt-Rindsauge und das Jakobs-Greiskraut. Auch an der Wiesen-Flockenblume (Artengruppe) und der Acker-Kratzdistel kannst du ihn beobachten. In deinem Garten kannst du ihm helfen, indem du Gräser wie den Schaf-Schwingel ungemäht lässt und heimische Pflanzen wie den Steifhaarigen Löwenzahn oder den Berg-Lauch förderst. Auch der Gold-Pippau bietet ihm Nahrung. Ein chemiefreier Garten ist die beste Voraussetzung, um diesen Bergbewohner zu schützen und ihm einen sicheren Rückzugsort zu bieten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Spezifische monatliche Daten zur Eiablage, zum Schlupf der Raupen oder zur Überwinterung liegen für diese Art in der Faktengrundlage nicht vor.
Der Gelbgefleckte Mohrenfalter ist für den Menschen harmlos und besitzt keine Gifte. Da er auf intakte Naturräume angewiesen ist, gilt er als Bioindikator (Organismus, der den Zustand der Umwelt anzeigt). Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Mohrenfaltern der Gattung Erebia.
Der Gelbgefleckte Mohrenfalter (Erebia manto) gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in den Bergregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Die Art besiedelt bevorzugt montane (die Höhenstufe der Mittelgebirge betreffende) bis alpine (das Hochgebirge betreffende) Lebensräume wie Bergwiesen. Charakteristisch ist die dunkle Grundfarbe der Flügel mit variablen gelben Fleckenreihen.
18 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →