Bild folgtKI-generierte IllustrationSicus ferrugineus
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Du erkennst die Gemeine Breitstirnblasenkopffliege an ihrem rostrot gefärbten Körper, dem auffällig verdickten Kopf und einer Körperlänge von etwa acht bis dreizehn Millimetern. Auffallend ist ihr etwas unbeholfen wirkender Flug, wenn sie Blüten besucht oder Hummeln auflauert. Pro Jahr bildet sie nur eine Generation aus. Die Weibchen legen ihre Eier im Flug direkt an Hummeln ab, wobei die Fliege als Parasitoid lebt – das bedeutet, die Larve entwickelt sich im Inneren des Wirtes und tötet diesen am Ende ihrer Entwicklung. Im Sommer findest du die erwachsenen Tiere oft auf heimischen Pflanzen wie der Acker-Witwenblume oder der Wiesen-Flockenblume, wo sie Nektar trinken. Nach der Larvenentwicklung verpuppt sich das Tier in einem Puparium, der ausgehärteten letzten Larvenhaut, direkt im Körper der verstorbenen Hummel im Boden. Dort überwintert sie geschützt vor Frost. Als Gärtner hilfst du ihr, indem du Wildblumeninseln mit Feld-Thymian oder Skabiosen-Flockenblumen stehen lässt und Bodenbereiche im Winter nicht tief umgräbst.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Trotz ihres leicht wespenähnlichen Aussehens besitzt sie keinen Stachel und ist für Menschen absolut ungefährlich.
Die Art gehört zur Familie der Blasenkopffliegen (Conopidae) und ist in Europa weit verbreitet. Ihr Kopf ist breiter als der Brustabschnitt, was ihr den Namen gab. Als Larve lebt sie endoparasitisch in Hummeln, während die erwachsenen Imagines reine Blütenbesucher sind. Man findet sie bevorzugt in sonnigen, trockenen Lebensräumen mit hohem Aufkommen an Stechimmen.
39 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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