Bild folgtKI-generierte IllustrationSolidago gigantea
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren goldgelben Blütenrispen, die sich bogenförmig am Ende der Stängel neigen, fällt die Riesen-Goldrute (Solidago gigantea) ab August sofort im Garten auf. Diese Pflanze ist ein wichtiger Energielieferant im Spätsommer, von dem Insekten wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und die Feldwespe (Polistes) profitieren. Da sie jedoch als invasiv (sich stark ausbreitend und heimische Arten verdrängend) eingestuft wird, erfordert sie von dir ein wachsames Auge. Als Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart) besiedelt sie schnell freie Flächen. Du kannst sie im Garten behalten, wenn du ihren Ausbreitungsdrang durch gezielte Pflege kontrollierst.
Goldener Spätsommer-Magnet: Nektar-Tankstelle für den Kleinen Feuerfalter.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Die Riesen-Goldrute wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schwere Giftigkeit bekannt ist, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden, um Unverträglichkeiten zu vermeiden. Bei Fragen oder versehentlichem Verschlucken kontaktiere bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte beim Hantieren auf eventuelle Kontaktallergien.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Aug – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.083 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Riesen-Goldrute gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika. In Mitteleuropa ist sie als Neophyt weit verbreitet und besiedelt oft Uferbereiche oder Brachflächen mit nährstoffreichen Böden. Botanisch handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzend), die eine präzise Wuchshöhe von 1.08 m erreicht. Auffällig sind ihre breitblättrigen Laubblätter und die winzigen Samen, die mit nur 0,1273 mg ein sehr leichtes Diasporengewicht (Samengewicht) aufweisen, was ihre Fernausbreitung durch den Wind begünstigt.
2 Videos zu Riesen-Goldrute


13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →