Bild folgtKI-generierte IllustrationSphecodes scabricollis
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Diese kleine Wildbiene ist an ihrem glänzenden, im vorderen Bereich oft rot gefärbten Hinterleib und dem namensgebenden, kräftig strukturierten Kopf gut zu erkennen. In Ihrem Garten tritt die Leistenkopf-Blutbiene (Sphecodes scabricollis) vor allem im Hochsommer während der Monate Juni und Juli in Erscheinung. Da sie bei der Wahl ihrer Nektarquellen nicht spezialisiert ist, nutzt sie ein breites Angebot an Blüten zur Energieaufnahme. Besonders häufig besucht sie Korbblütler wie die Gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea), das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) oder die Kleb-Aster (Aster sedifolius). Auch der Echte Alant (Inula helenium) und das Große Flohkraut (Pulicaria dysenterica) dienen ihr als wichtige Nahrungsquellen. In Steingärten fliegt sie zudem Arten wie Armeria caespitosa, Sedum brevifolium, Leucanthemopsis alpina oder Jasione crispa an. Sie können das Vorkommen dieser heimischen Art fördern, indem Sie offene Bodenstellen (unbewachsene Erdbereiche) im Garten zulassen. Solche freien Flächen sind für viele Wildbienen überlebenswichtig, um dort ihre Fortpflanzungszyklen zu vollenden. Ein naturnaher Garten mit einer hohen Vielfalt an heimischen Wildkräutern bietet dieser Biene die besten Lebensbedingungen. So leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz direkt vor Ihrer Terrassentür.
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Diese Wildbiene ist für den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein verteidigendes Verhalten gegenüber Gärtnern. Obwohl sie einen Stachel besitzt, ist sie ausgesprochen friedfertig, weshalb eine Beobachtung aus kurzer Distanz völlig unbedenklich ist.
Die Leistenkopf-Blutbiene (Sphecodes scabricollis) wird innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) in die Familie der Halictidae (Schmalbienen) eingeordnet. Ihr nachgewiesenes Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Ein markantes Merkmal ist die namensgebende Leistenstruktur am Kopf, die eine Unterscheidung von anderen Vertretern der Gattung der Blutbienen ermöglicht. Als heimische Wildbiene ist sie eng an die klimatischen Bedingungen der Sommermonate gebunden und tritt als spezialisierter Teil der regionalen Biodiversität auf.
9 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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