Bild folgtKI-generierte IllustrationSolidago virgaurea subsp. virgaurea
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer die Gewöhnliche Goldrute sind ihre aufrechten, goldgelben Bluetenstaende, die im spaeten Sommer wertvolle Farbtupfer setzen. Im Gegensatz zu den oft problematischen Garten-Goldruten bleibt diese heimische Art mit exakt 0.51 m Hoehe kompakt und verbreitet sich nicht unkontrolliert. Sie bietet Lebensraum fuer den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und die seltene Haarige Dolchwespe (Scolia hirta). Mit dieser Pflanze holst du dir ein echtes Stueck heimischer Natur in dein Beet. Du wirst schnell merken, wie viel lebendiger dein Garten durch diesen kleinen Helfer wird.
Heimische Goldrute: Die kompakte 51-Zentimeter-Alternative fuer den Naturgarten.
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Diese Art ist eine unverzichtbare Futterpflanze fuer spezialisierte Insektenarten. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten fliegen neben dem Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) auch Nachtfalter wie die Rotbraune Waldrandeule (Mniotype adusta) und der Heide-Gelbspanner (Isturgia limbaria) die Blueten an. Besonders hervorzuheben ist der Besuch der Haarigen Dolchwespe (Scolia hirta), die auf solche Korbblütler (Pflanzen mit koerbchenartigen Bluetenstaenden) angewiesen ist. Die winzigen Samen, die nur 0.5188 mg wiegen, werden durch den Wind verbreitet und bieten im Winter Struktur im Garten. Durch die Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM ist sie bestens im Boden vernetzt.
Die Gewöhnliche Goldrute ist als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Verdachts auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.508 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen Platz im Halbschatten (maessig lichtreich), da die Pflanze dort ihre natuerliche Waldrandnische findet.
Bodenfeuchte: Achte auf frischen (maessig feuchten) Boden; die Pflanze vertraegt keine extremen Trockenperioden.
Bodenbeschaffenheit: Ein neutraler bis schwach saurer Boden ist ideal, wie er in den meisten Gaerten vorkommt.
Pflanzung: Setze junge Stauden im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchsraum: Beachte die Wuchshoehe von 0.51 m bei der Beetplanung, damit sie nicht von groesseren Nachbarn bedraengt wird.
Naehrstoffe: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Naehrstoffbedarf) reicht normaler Gartenboden ohne extra Duenger aus.
Winterpflege: Die Staengel erst im Fruehjahr schneiden, damit Insekten darin ueberwintern koennen.
Pflanzpartner: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen Standortansprueche an Licht und Feuchtigkeit teilt.
Die Gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea subsp. virgaurea) gehoert zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland und der Schweiz und besiedelt natuerlicherweise Waldraender und lichte Waelder. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) bildet sie jedes Jahr neue Triebe aus einer ausdauernden Wurzel. Ihre Blattflaeche von etwa 984.1 mm² ermoeglicht ihr eine effiziente Lichtnutzung im Halbschatten.
48 Arten interagieren mit dieser Pflanze
9 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
11 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →