Bild folgtKI-generierte IllustrationSpiraea douglasii
Auch bekannt als: Spiraea douglasii, Douglas-Spierstrauch
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt Douglas' Spierstrauch (Spiraea douglasii) durch seine dichten, purpurrosa Blütenkerzen auf, die straff aufrecht an den Zweigspitzen stehen. Als Neophyt (gebietsfremde Pflanzenart, die nach 1492 eingeführt wurde) ist er im Garten zwar ein hübscher Anblick, sollte aber mit Bedacht gepflanzt werden, da er als invasiv (heimische Arten verdrängend) eingestuft ist. Dennoch bietet er Insekten wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Hellen Erdhummel (Bombus lucorum) von Juni bis September eine verlässliche Futterquelle. Wenn du diesen Strauch in deinem Garten pflegst, leistest du einen Beitrag zur Falterförderung, musst aber die Ausbreitung im Auge behalten.
Sommerliche Blütenkerzen auf 1,79 m Höhe: Ein Magnet für Dickkopffalter.
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Douglas' Spierstrauch wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle für Menschen dokumentiert sind, sollten Kleinkinder und Haustiere daran gehindert werden, Pflanzenteile zu verzehren. Im Zweifelsfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.787 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Strauch gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in der Ordnung der Rosenartigen (Rosales) eingeordnet. Obwohl er ursprünglich aus Nordamerika stammt, ist er heute in weiten Teilen von Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und besiedelt dort bevorzugt frische Standorte wie Ufer oder feuchte Waldränder. Er erreicht eine markante Wuchshöhe von genau 1,79 m und bildet verholzte, kräftige Triebe. Die länglich-ovalen Blätter sind auf der Unterseite oft fein behaart, was ein typisches Erkennungsmerkmal dieser Gattung darstellt.
19 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →