
Abies alba
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Auch bekannt als: Weisstanne
52
Arten
interagieren
52
Interaktionen
dokumentiert
48
Wirtsbeziehungen
Arten
An den flachen Nadeln mit zwei markanten weißen Streifen auf der Unterseite lässt sich die Weiß-Tanne (Abies alba) sofort erkennen. Im Gegensatz zur Fichte stechen ihre Nadeln nicht, was sie haptisch angenehmer macht. Als heimischer Nadelbaum ist sie ein wertvoller Lebensraum, von dem Spezialisten wie der Sägezahnfühler-Nadelholzspanner oder der Kiefernspanner (Bupalus piniaria) profitieren. In deinem Garten bietet sie dauerhaften Sichtschutz und ein stabiles Mikroklima für kleinere Mitbewohner. Wenn du den Platz für einen stattlichen Baum hast, schaffst du mit ihr ein wertvolles Refugium für den regionalen Artenschutz.
Silbriger Riese und Kinderstube für spezialisierte Spanner-Falter.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Weiß-Tanne eine lebenswichtige Raupenfutterpflanze für spezialisierte Falter wie den Sägezahnfühler-Nadelholzspanner und den Moosgrünen Rindenspanner. Auch der Kiefernspanner (Bupalus piniaria) und der Kiefern-Nadelholzspanner (Thera obeliscata) nutzen ihre Nadeln zur Entwicklung. Käfer wie der Buchdrucker und der Kupferstecher sowie der Fichtenzapfenzünsler sind Teil der natürlichen Lebensgemeinschaft. Zudem dient die Tanne dem Reh (Capreolus capreolus) und dem Rothirsch als Deckung. Die Samenreife bietet im Winter eine wertvolle Energiequelle für viele Vögel.
Die Weiß-Tanne gilt als nicht kindersicher. Das liegt vor allem an den enthaltenen Harzen und ätherischen Ölen, die bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen oder bei Verzehr der Nadeln zu Unwohlsein führen können. Eine Verwechslung mit der giftigen Eibe (Taxus baccata) ist möglich, lässt sich aber durch die zwei hellen Wachsstreifen auf der Nadelunterseite der Tanne sicher ausschließen.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
42,074 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Weiß-Tanne (Abies alba) ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und ein charakteristischer Bewohner unserer Bergwälder. Als indigen bezeichneter Baum wächst sie bevorzugt in kühleren, feuchten Lagen und bildet ein tiefgreifendes Pfahlwurzelsystem aus. Morphologisch auffällig sind ihre flachen, vorne eingekerbten Nadeln, die im Gegensatz zu vielen anderen Nadelhölzern gescheitelt angeordnet sind. Sie ist schattentolerant und bevorzugt Standorte, die vor extremer Mittagshitze geschützt sind.
48 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_18277459
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.