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Alchemilla lunaria
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Auch bekannt als: Alchemilla lunaria
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer den Halbmond-Frauenmantel sind seine fächerförmigen, weich behaarten Blätter mit den charakteristischen halbmondförmigen Einschnitten, an denen sich oft glitzernde Wassertropfen sammeln. Diese Gebirgspflanze ist ein wertvoller Baustein für naturnahe Gärten, da sie spezialisierten Faltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) eine lebenswichtige Nahrungsgrundlage bietet. Wer diese Art im Garten ansiedelt, fördert gezielt die Artenvielfalt kühlerer Lagen. Wenn du einen halbschattigen Platz mit gutem Boden hast, wird dir dieser Frauenmantel viel Freude bereiten.
Lebenswichtige Futterquelle für den seltenen Roten Würfel-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Halbmond-Frauenmantel eine unverzichtbare Ressource für Würfel-Dickkopffalter. Insbesondere Arten wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Rosaroter Würfel-Dickkopffalter (Spialia rosae) und der Muschel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) fliegen die Blüten an. Auch Perlmuttfalter-Arten wie der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Nordische Perlmuttfalter (Boloria frigga) nutzen die Bestände in ihren Verbreitungsgebieten. Die Pflanze dient somit als wichtiger Trittstein für die Vernetzung alpiner Insektenpopulationen im Siedlungsraum. Die dichten Blattbestände bieten zudem Schutz und Feuchtigkeit für bodennahe Kleinstlebewesen.
In Datenbanken wird der Halbmond-Frauenmantel als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Vorsicht geboten ist, wenn kleine Kinder im Garten spielen. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Falle einer unbeabsichtigten Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Der Halbmond-Frauenmantel (Alchemilla lunaria) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in den alpinen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind nährstoffreiche Bergwiesen und kühle Waldränder, was ihn zu einem idealen Bewohner für frische Standorte macht. Eine botanische Besonderheit ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln zur besseren Nährstoffaufnahme. Die gelbgrünen Blütenstände sind zwar klein, bilden aber in der Masse einen dichten Schleier über dem Laub.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.