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Alchemilla monticola
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Auch bekannt als: Alchemilla monticola
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Bergwiesen-Frauenmantel an seinen fächerförmigen, weich behaarten Blättern und den schleierartigen, gelbgrünen Blütenständen. Diese heimische Staude ist ein wahrer Überlebenskünstler und ökologisch wertvoll, da sie spezialisierten Faltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) als wichtige Nahrungsquelle dient. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Frauenmantel ist er perfekt an kühleres Bergklima angepasst. Er bringt Struktur in deine Beete und fängt morgens wunderschön die Tautropfen ein. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Arbeit macht und heimische Schmetterlinge unterstützt, liegst du hier genau richtig.
Wichtige Tankstelle für seltene Dickkopffalter und robuste Naturgarten-Schönheit.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art besonders wertvoll für Dickkopffalter. Zu den Besuchern zählen der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), Spialia rosae und Spialia orbifer. Auch seltenere Arten wie der Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) oder Muschampia cribrellum profitieren von den Blüten. In kühleren Regionen oder höheren Lagen dient sie zudem als Nektarquelle für Perlmuttfalter wie den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder den Hochmoor-Perlmuttfalter (Boloria frigga). Die feine Behaarung der Blätter fängt zudem Tauwasser auf, was Insekten als Tränke dient.
Obwohl viele Frauenmantel-Arten in der Volksmedizin geschätzt werden, gilt dieser Bergwiesen-Frauenmantel als nicht kindersicher. Du solltest daher darauf achten, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, da die Blattform der Gattung Alchemilla sehr markant ist.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,156 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Bergwiesen-Frauenmantel (Alchemilla monticola) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er weit verbreitet und besiedelt vor allem frische Bergwiesen und Weiden. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) ist er fester Bestandteil unserer Flora. Er bildet eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilz-Gemeinschaft), was seine Nährstoffaufnahme und Standfestigkeit verbessert.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.