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Alchemilla rubristipula
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Auch bekannt als: Alchemilla rubristipula
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An den rötlich gefärbten Blattgründen lässt sich der Rotscheiden-Frauenmantel (Alchemilla rubristipula) sofort erkennen. Diese seltene Kostbarkeit ist in unseren Breiten heimisch und ökologisch wertvoll, da sie auf der Roten Liste als extrem selten geführt wird. In deinem Garten bietet sie eine lebenswichtige Grundlage für spezialisierte Schmetterlinge wie den Roten Würfelfalter (Spialia sertorius) oder den Westlichen Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer). Wenn du diese Pflanze bei dir ansiedelst, leistest du einen echten Beitrag zum Erhalt einer gefährdeten Art. Du wirst sehen, wie wunderbar die Tautropfen auf den Blättern glitzern – ein echtes Highlight für jeden Naturfreund.
Rote-Liste-Rarität: Ein sicherer Hafen für den seltenen Roten Würfelfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine wichtige Futterpflanze für diverse Schmetterlinge. Besonders die Gruppe der Würfelfalter profitiert, darunter der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und Spialia rosae. Auch seltenere Arten wie der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) oder Perlmuttfalter wie Boloria polaris und die Freija-Perlmuttfalter (Boloria freija) fliegen diese Pflanze an. Durch die Förderung solcher Rote-Liste-Arten stärkst du die lokale Biodiversität (Vielfalt der Lebensformen) massiv. Auch wenn spezifische Nektarmengen nicht gelistet sind, zeigt die breite Palette an Schmetterlingsbesuchern ihre Bedeutung im Ökosystem.
Obwohl Frauenmantel-Arten oft in der Volksheilkunde genutzt werden, wird diese spezielle Art laut Datenbank als nicht uneingeschränkt kindersicher eingestuft. Erkläre Kindern am besten, dass man die schönen Blätter zwar bewundern, die Pflanze aber nicht essen sollte. Bei Unsicherheiten oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Der Rotscheiden-Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind frische, mäßig warme Standorte, wo er oft als Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) vorkommt. Charakteristisch ist sein Wuchs als Halbrosettenpflanze mit den namengebenden roten Stipeln (Nebenblätter an der Basis der Blattstiele). Da er auf der Roten Liste mit dem Status R (extrem selten) verzeichnet ist, hat seine Kultivierung im Garten einen hohen naturschutzfachlichen Stellenwert.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.