Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena varians
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Diese Wildbiene ist etwa so groß wie eine Honigbiene und fällt durch ihren pelzig behaarten Körper sowie den zügigen Flug im zeitigen Frühjahr auf. Als typische Sandbiene nutzt sie Deinen Gartenboden als Lebensraum und legt dort ihre Nester in selbst gegrabenen Gängen an. Da sie polylektisch (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert) ist, sammelt sie Pollen an einer Vielzahl von heimischen Gewächsen. Zu ihren Nahrungsquellen gehören das Gänseblümchen (Bellis perennis), das Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) und der Rübsen (Brassica rapa). Auch an Gehölzen wie der Silber-Weide (Salix alba), dem Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) oder der Stechpalme (Ilex aquifolium) kannst Du sie beim Sammeln beobachten. Sogar der Weißdorn (Crataegus monogyna) und die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) werden von ihr gezielt angeflogen. Im Garten kannst Du sie unterstützen, indem Du vegetationsarme Erdstellen nicht bepflanzt, damit sie dort ihre Brutröhren graben kann. Auch das Belassen von Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) bietet ihr eine wichtige Grundlage. Mit dem Erhalt von Feld-Ahorn (Acer campestre) schaffst Du zusätzlichen Lebensraum. So leistest Du einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz.
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Diese Wildbiene ist für Menschen vollkommen harmlos, da ihr kleiner Stachel die menschliche Haut nicht durchdringen kann. Sie verhält sich friedfertig und ist kein Vergleich zu sozialen Wespen oder Honigbienen. Als heimische Wildbiene steht sie unter allgemeinem Naturschutz.
Taxonomisch wird die Veränderliche Sandbiene in die Familie der Andrenidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) eingeordnet. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie Gärten. Ihre Lebensweise ist solitär (einzeln lebend), was bedeutet, dass jedes Weibchen ohne die Hilfe von Artgenossen ein eigenes Nest im Boden errichtet. Die optische Unterscheidung von anderen Arten der Gattung Andrena ist meist nur für Fachleute möglich, da die Merkmale sehr subtil sind.
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•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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