Bild folgtKI-generierte IllustrationAndricus kollari (Hartig, 1843)
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Kugelige, glatte Wucherungen an den Zweigen deiner Eichen sind das deutlichste Zeichen für die Anwesenheit der Gemeinen Eichengallwespe. Diese Insektenart nutzt für ihre Entwicklung vorwiegend die Stiel-Eiche, die Flaum-Eiche sowie die Hybride Quercus petraea × pubescens. Im Inneren dieser sogenannten Gallen (durch Insektenlarven ausgelöste Pflanzendeformationen) wächst der Nachwuchs geschützt heran. Die Larven ernähren sich dabei vom nährstoffreichen Gewebe im Zentrum der Kugel. Als erwachsenes Tier ist die Wespe winzig, lebt nur kurze Zeit und nimmt oft gar keine Nahrung mehr auf. In deinem Garten übernimmt sie die Rolle eines spezialisierten Bewohners, der anderen Insekten oder Vögeln als Nahrung dienen kann. Du brauchst dir keine Sorgen um deine Bäume zu machen, da der Befall die Vitalität der Eichen nicht beeinträchtigt. Lass die abgefallenen Gallen einfach als Teil des natürlichen Kreislaufs am Boden liegen. Diese kleinen Naturwunder sind ein Beleg für die biologische Vielfalt auf deinem Grundstück.
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Dieses Insekt ist für dich und deine Haustiere vollkommen harmlos, da es keinen Wehrstachel besitzt. Auch für deine Gartenpflanzen stellt die Wespe keine Gefahr dar, weshalb keinerlei Bekämpfungsmaßnahmen notwendig sind.
Die Gemeine Eichengallwespe (Andricus kollari) gehört zur Familie der Gallwespen (Cynipidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Sie lebt in einer engen Bindung an bestimmte Wirtsbäume wie die Stiel-Eiche, die Flaum-Eiche oder die Form Quercus petraea × pubescens. Charakteristisch für diese Art ist der komplexe Generationswechsel zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Fortpflanzung.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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