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Carex leersii
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Carex chabertii
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Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem horstigen Wuchs und den scharfkantigen, dreieckigen Halmen lässt sich die Leers-Segge (Carex leersii) sofort erkennen. Diese unscheinbare Pflanze ist ein ökologisches Schwergewicht für deinen Garten, da sie als Lebensraum für spezialisierte Schmetterlinge dient. Arten wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Gelbringfalter (Lopinga achine) sind auf solche Sauergräser angewiesen. Im Naturgarten sorgt sie für Struktur und bietet wertvolle Versteckmöglichkeiten für die Bodenfauna. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ohne viel Aufwand echten Artenschutz betreibt, ist diese Segge genau die richtige Wahl für dich.
Wichtige Kinderstube für den seltenen Gelbringfalter und viele Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Leers-Segge eine zentrale Futterpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten. Besonders Dickkopffalter wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola) nutzen sie als Raupennahrung. Auch seltenere Arten wie das Stromtal-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus), das Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero) und der Gelbringfalter (Lopinga achine) profitieren direkt von ihrem Vorkommen. In den dichten Halmen finden zudem viele Kleinsäuger Schutz, während die Samen im Winter eine natürliche Nahrungsquelle für Vögel darstellen.
Die Leers-Segge gilt als nicht kindersicher, was an den sehr scharfen Blatträndern liegt. Ähnlich wie an Papier kann man sich an den Blättern leicht schneiden. Die Pflanze selbst ist jedoch ungiftig und es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Die Leers-Segge (Carex leersii) gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Waldränder sowie trockene Halbtrockenrasen (grasreiche Flächen auf kalkhaltigem Boden). Ein morphologisches Hauptmerkmal sind die dreikantigen Stängel, die markanter ausgeprägt sind als bei herkömmlichen Süßgräsern. Die Pflanze bildet dichte Horste (Pflanzenbüschel) und verbreitet sich nicht über Ausläufer, was sie im Garten sehr standorttreu macht.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.