Bild folgtKI-generierte IllustrationClinopodium nepeta
Auch bekannt als: Melissa nepeta
16
Arten
interagieren
35
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Kleinblütige Bergminze ist ihr buschiger Wuchs als Halbstrauch, der von Juli bis September eine Vielzahl an feinen Blüten hervorbringt. In deinem Naturgarten dient sie als wichtige Tankstelle im Spätsommer, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Besonders die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) profitieren von diesem Angebot. Mit ihrer Wuchshöhe von 0.8 m fügt sie sich harmonisch in sonnige Beete ein. Wenn du einen robusten, heimischen Insektenmagneten suchst, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Spätsommer-Magnet: 0.8 m Blütenpracht für Blaue Holzbienen und Wildbienen.
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Diese Art ist eine ökologische Schlüsselspezies für den Spätsommer. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine Hauptnahrungsquelle für die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) und die Honigbiene (Apis mellifera). Auch Schmetterlinge wie der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) fliegen die Blüten regelmäßig an. Da die Blütezeit bis in den September reicht, sichert sie das Überleben von Insektenvölkern in einer nahrungsarmen Zeit. Die federleichten Samen werden durch den Wind weit getragen, was zur natürlichen Ausbreitung der Art in der Umgebung beiträgt.
Die Kleinblütige Bergminze wird offiziell als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn sie keine bekannten starken Toxine enthält, sollten Eltern von Kleinkindern im Garten vorsorglich achtsam sein. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs größerer Mengen kannst du dich zur Sicherheit beim Giftnotruf unter 0228 19 240 informieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.312 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze kräftig gedeiht.
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig und basisch sein; normaler Gartenboden ohne Staunässe ist ideal.
Feuchtigkeit: Die Pflanze verträgt Trockenheit gut, bevorzugt aber ein frisches bis mäßig feuchtes Milieu.
Wuchshöhe: Achte bei der Planung auf die Endhöhe von genau 0.8 m.
Pflanzzeit: Setze die Bergminze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Düngung: Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen Boden; übermäßige Düngung ist nicht erforderlich.
Pflanzabstand: Halte ausreichend Abstand zu Nachbarpflanzen, damit die buschige Form gut zur Geltung kommt.
Pflanzpartner: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) ist ein idealer Partner, da er die gleichen kalkhaltigen Standorte schätzt und das ökologische Spektrum ergänzt.
Die Kleinblütige Bergminze (Clinopodium nepeta) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sie besiedelt natürlicherweise sonnige, trockene Standorte und bevorzugt dabei kalkhaltige Böden (Reaktionszahl 8). Als nicht verholzter Halbstrauch zeichnet sie sich durch breitblättriges Laub aus. Ihre Vermehrung erfolgt effizient über extrem leichte Diasporen (Samen), die mit nur 0,3 mg ideal für die Windausbreitung geeignet sind. Morphologisch ist sie perfekt an xerotherme (trockene und warme) Bedingungen angepasst.
1 Video zu Kleinblütige Bergminze

16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →