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Crataegus lindmanii
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Auch bekannt als: Crataegus lindmanii
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Langkelchige Großkelch-Weißdorn (Crataegus lindmanii) durch seine namensgebenden, auffallend langen Kelchblätter an den Blüten und Früchten auf. Da diese Art auf der Roten Liste 3 (gefährdet) steht, ist sie ein echter Gewinn für deinen Naturgarten und hilft dabei, bedrohte Vielfalt zu bewahren. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) sind auf diesen Strauch angewiesen. Er bietet nicht nur Nahrung, sondern auch wertvollen Schutz im dichten Geäst. Mit diesem Gehölz tust du aktiv etwas für den Artenschutz direkt vor deiner Haustür.
Rote-Liste-Art und Lebensretter für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Dieser Weißdorn ist eine wertvolle Tankstelle für eine Vielzahl spezialisierter Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders Dickkopffalter wie der Südliche Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) und der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) von den Blüten. Auch für Perlmuttfalter-Arten, darunter der Hochnordische Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Polar-Perlmuttfalter (Boloria freija), ist er eine wichtige Ressource. Da er als gefährdete Art eingestuft ist, stärkt seine Anpflanzung die lokale Population dieser Schmetterlinge erheblich. Die Pflanze ist zudem über das Wurzelgeflecht eng mit nützlichen Bodenpilzen vernetzt.
Der Langkelchige Großkelch-Weißdorn ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt an den spitzen Dornen, die zu Schnittverletzungen führen können, sowie an den Kernen der Früchte. Achte darauf, dass kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt in die Nähe des dornigen Strauches geraten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Der Langkelchige Großkelch-Weißdorn gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist sonnige Waldränder und Gebüsche auf eher trockenen Standorten. Ein markantes Merkmal sind die Kelchblätter, die deutlich länger als bei anderen Weißdorn-Arten ausfallen und auch bei der Fruchtreife noch gut sichtbar sind. Er geht im Boden eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen) ein, was ihm hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.