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Crepis foetida
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Auch bekannt als: Crepis foetida
36
Arten
interagieren
113
Interaktionen
dokumentiert
Stink-Pippau (Crepis foetida) verrät sich durch seinen intensiven, bitter-mandelartigen Duft und die charakteristisch nickenden Blütenknospen, die sich erst beim Aufblühen goldgelb aufrichten. Diese Pflanze ist ein echter Geheimtipp für den Naturgarten, da sie auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten steht und spezialisierten Insekten hilft. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) profitieren von seinem Nektarangebot. Mit diesem Korbblütler holst du dir ein Stück wertvoller Wildnatur zurück in dein Beet. Wenn du einen sonnigen, trockenen Platz hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Seltener Überlebenskünstler: Die Rettungsinsel für bedrohte Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Stink-Pippau eine wichtige Lebensgrundlage für bedrohte Schmetterlinge. Besonders Scheckenfalter-Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Ostöstliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Berg-Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen ihn gezielt auf. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen ihn als Energiequelle. Die leichten Samen bieten im Spätsommer zudem Nahrung für kleine Singvögel. Da die Art auf der Roten Liste in der Vorwarnstufe (V) geführt wird, dient dein Garten hier als Trittsteinbiotop für den Artenschutz.
Der Stink-Pippau wird in Gartenfachdaten als nicht kindersicher eingestuft. Zwar sind keine schweren Vergiftungen bekannt, dennoch solltest du darauf achten, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren, um Reizungen oder Unwohlsein zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,155 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Stink-Pippau gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind kalkhaltige Trockenrasen und warme Schuttfluren, was ihn zu einem typischen Vertreter der Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) macht. Als krautige, nicht verholzte Pflanze bildet er verzweigte Stängel mit breitblättrigem Laub aus. Typisch sind die zweigestaltigen Früchte, die mit einem Federbusch (Pappus) ausgestattet sind, um vom Wind verbreitet zu werden.
31 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.