Bild folgtKI-generierte IllustrationEpilobium ciliatum subsp. glandulosum
Auch bekannt als: Epilobium ciliatum subsp. glandulosum
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
6
Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Drüsige Wimper-Weidenröschen einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen winzigen, drüsigen Haaren am Stängel und den blassrosa bis purpurnen Blüten ist es eine markante Erscheinung. Es handelt sich um einen Neophyten (eine gebietsfremde Art), der sich in unseren Gärten oft ungefragt ansiedelt. Für die Artenvielfalt ist es ein zweischneidiges Schwert, denn während es als invasive Art heimische Pflanzen verdrängen kann, bietet es Bestäubern wie der Honigbiene (Apis mellifera) oder der Luzerne-Blattschneiderbiene (Megachile rotundata) eine verlässliche Nektarquelle. Wenn du es in deinem Garten entdeckst, solltest du seine enorme Ausbreitungskraft genau im Auge behalten. Als dein fachkundiger Nachbar empfehle ich dir, die Pflanze eher kritisch zu beobachten.
Nahrungsquelle für die Luzerne-Blattschneiderbiene auf nährstoffreichen Standorten
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Bitte beachte, dass das Drüsige Wimper-Weidenröschen als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen Kinder spielen, ist daher besondere Aufmerksamkeit geboten. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
0.0039 mg/Blüte
Das Drüsige Wimper-Weidenröschen (Epilobium ciliatum subsp. glandulosum) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat es sich als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Art) in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt heute bevorzugt nährstoffreiche Störstellen und Gartenbeete. Man erkennt es gut an der drüsigen Behaarung im oberen Bereich und den kleinen Blüten mit tief gespaltenen Narben. Es bevorzugt Standorte, die dem Typ Starkzehrer (Böden mit hohem Nährstoffgehalt) entsprechen, und kommt oft in halbschattigen Lagen vor.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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