Bild folgtKI-generierte IllustrationGalatella linosyris
Auch bekannt als: Goldhaar-Aster, Gold-Aster, Goldaster, Goldschopf-Aster
28
Arten
interagieren
102
Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend gelben, knopfartigen Blütenköpfen ohne Zungenblüten (die äußeren, langen Blütenblätter) lässt sich die Gold-Steppenaster sofort erkennen. Da sie erst sehr spät im Jahr von September bis Oktober blüht, ist sie für den Naturgarten ein echter Gewinn. Sie dient als wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber, wenn die meisten anderen Pflanzen bereits verblüht sind. Da diese Art in der Natur gefährdet ist (Rote Liste 3), leistest du mit ihrer Pflanzung einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Du wirst Freude an diesem robusten Überlebenskünstler haben, der selbst mit großer Trockenheit hervorragend zurechtkommt.
Goldenes Finale: Die seltene Spätblüherin für trockene, kalkreiche Sonnenplätze.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Durch ihre späte Blütezeit von September bis Oktober schließt die Gold-Steppenaster eine kritische Versorgungslücke für Bestäuber am Ende der Gartensaison. In einer Zeit, in der das Blütenangebot bereits stark abnimmt, stellt sie eine wertvolle Energiequelle dar. Da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 geführt wird, trägt ihre Ansiedlung im Garten aktiv zum Erhalt dieser gefährdeten Wildpflanze bei. Die sehr leichten Samen sind für die Windausbreitung optimiert und dienen in der Landschaft als potenzieller Ausbreitungskern. Zudem ist sie aufgrund ihrer hohen Wärmetoleranz (Temperaturzahl 7) hervorragend an trockene Sommer angepasst.
Die Gold-Steppenaster wird als nicht kindersicher eingestuft. Du solltest daher vorsichtig sein, wenn kleine Kinder im Garten spielen, und darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Sep – Okt
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.242 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), ideal sind mindestens 6 Stunden direkte Sonne.
Boden: Die Erde sollte trocken (Feuchtezahl 3) und kalkhaltig oder basisch (Reaktionszahl 8) sein.
Pflanzzeit: Setze die Aster im Frühling (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Beachte bei der Beetplanung die kompakte Höhe von genau 0,24 m.
Bodenvorbereitung: Sorge für einen gut durchlässigen Boden, da sie wärmeliebende Standorte bevorzugt.
Pflege: Ein Rückschnitt erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr; lass die verblühten Triebe über den Winter für den Naturschutz stehen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über ihre leichten Samen selbstständig durch den Wind.
Pflanzpartner: Die Berg-Aster (Aster amellus) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen kalkreichen, trockenen Standorte besiedelt.
Die Gold-Steppenaster (Galatella linosyris) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Deutschland und Österreich ist sie heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Felshänge. Die krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,24 m und trägt breitblättrige Blätter. Eine morphologische Besonderheit ist das Fehlen von Zungenblüten, wodurch die dichten Blütenstände wie kleine goldene Halbkugeln wirken. Ihre sehr leichten Samen (1,34 mg) nutzen den Wind zur effektiven Fernausbreitung.
28 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →