Bild folgtKI-generierte IllustrationMelitta leporina (Panzer, 1799)
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Du erkennst die Luzerne-Sandbiene an ihrem dicht behaarten, fuchsroten bis gelblich-braunen Rücken und den hellen Binden auf dem Hinterleib, die ihr ein fast hummelartiges Aussehen verleihen. Diese Wildbiene bringt nur eine Generation pro Jahr hervor und lebt solitär (einzeln lebend, ohne Staat). Die Weibchen graben ihre Nester als Gänge in den Erdboden, bevorzugt an schütter bewachsenen Stellen in deinem Garten. Da sie erst ab Juni aktiv ist, besucht sie im Frühling keine Pflanzen, konzentriert sich dafür im Sommer aber intensiv auf den Zickzack-Klee (Trifolium medium) und den Feld-Klee (Trifolium campestre). Auch die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis) und die Wiesen-Skabiose (Scabiosa columbaria) steuert sie gezielt an, da sie oligolektisch (auf wenige Pollenquellen spezialisiert) lebt. Die Larven ernähren sich in der Erdzelle von einem Vorrat aus Pollen und Nektar. Sie überwintert als Ruhelarve in einer schützenden Kokonhülle tief im Erdboden. Du kannst die Art fördern, indem du offene Bodenstellen als Nistplatz erhältst und den Hohen Steinklee (Melilotus albus) oder den Ähren-Ehrenpreis (Veronica spicata) anpflanzt.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Luzerne-Sandbiene ist friedfertig und ihr Stachel kann die menschliche Haut kaum durchdringen. Als besonders geschützte Art nach der Bundesartenschutzverordnung darf sie nicht gefangen oder an ihren Nistplätzen gestört werden.
Die Luzerne-Sandbiene (Melitta leporina) gehört zur Familie der Sägehornbienen (Melittidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt vor allem sonnige Böschungen, Magerrasen und naturnahe Gärten. Mit einer Körperlänge von 11 bis 13 Millimetern ist sie etwas kleiner als eine Honigbiene, wirkt aber durch ihre dichte Behaarung kräftiger. Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von anderen Sandbienen sind die fehlenden behaarten Vertiefungen neben den Augen.
49 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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