Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium album subsp. pycnotrichum
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den fein behaarten Stängeln und den quirlständigen, schmalen Blättern lässt sich das Behaarte Weiße Labkraut sofort erkennen. Es ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da es mit seinen filigranen weißen Blütenwolken wichtige Insekten wie das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) anzieht. Als heimische Wildpflanze ist es unkompliziert und fügt sich wunderbar in wiesenartige Strukturen ein. Wenn du eine pflegeleichte Art suchst, die gezielt die Artenvielfalt fördert, triffst du mit diesem Labkraut eine hervorragende Wahl für deine Pflanzung.
Filigrane Blütenwolken: Die 0.58 m hohe Tankstelle für das Taubenschwänzchen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze eine wichtige Anlaufstelle für das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), das im Schwirrflug Nektar trinkt. Auch Libellen wie die Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella) nutzen die Bestände gern als Ruheplatz. Für die Käferwelt bietet das Labkraut ebenfalls einen Lebensraum; so besuchen der Bunte Schnellläufer (Hemicrepidius hirtus) und der Schwarzglänzende Schnellläufer die Pflanze regelmäßig. Dank der sehr leichten Samen erfolgt eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind, was die Besiedlung neuer Gartenbereiche erleichtert.
In der Datenbank wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schwere Giftigkeit bekannt ist, solltest du in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen und den Verzehr unterbinden. Im Falle von Unklarheiten nach einem Kontakt oder Verzehr ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.583 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
0.0008 mg/Blüte
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtwert 6), an dem die Pflanze vor extremer Mittagssonne geschützt ist.
Bodenfeuchte: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Nährstoffe: Ein Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt ist ideal; eine zusätzliche Düngung ist im Garten meist nicht nötig.
Bodenbeschaffenheit: Achte auf einen kalkhaltigen / basischen Untergrund, um den natürlichen Ansprüchen gerecht zu werden.
Pflanzzeit: Setze das Labkraut am besten im Frühling (März-Mai) oder im Herbst (September-November) bei offenem Boden.
Wuchshöhe: Plane bei der Pflanzung fest mit einer Höhe von 0.58 m.
Pflege: Die Pflanze vermehrt sich durch Selbstaussaat ihrer leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten wie Samen), die nur 0.87 mg wiegen.
Gute Partnerin: Die Wilde Möhre (Daucus carota) — sie hat ähnliche Standortansprüche und ergänzt die feinen Blüten des Labkrauts optisch hervorragend.
Dieses Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist in unserer Region als indigene (einheimische) Pflanze weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist kalkhaltige / basische (einen hohen pH-Wert aufweisende) Standorte in mäßig warmen Lagen. Morphologisch ist es eine ausdauernde krautige Pflanze (nicht verholzend), die eine Wuchshöhe von exakt 0.58 m erreicht. Die kleinen Blätter sind breitblättrig geformt und sitzen in charakteristischen Etagen am behaarten Stängel.
3 Videos zu Behaartes Weißes Labkraut



2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
22 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →