Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Carabidae
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Dieser etwa neun bis elf Millimeter lange Laufkäfer fällt durch seine metallisch glänzenden, meist grünlich oder bläulich schimmernden Deckflügel (verhärtete Vorderflügel) und seine ovale, kräftige Gestalt auf. Du findest ihn vorwiegend am Boden, wo er flink zwischen Gräsern wie dem Wiesen-Fuchsschwanz oder dem Wiesen-Rispengras umherläuft. Als typischer Bewohner offener, sonniger Flächen fühlt er sich in naturnahen Gärten mit lückiger Vegetation besonders wohl. Er nimmt im Ökosystem eine wertvolle Doppelrolle ein: Er jagt kleine Insekten und verzehrt gleichzeitig die Samen von Wildpflanzen wie dem Wiesen-Sauer-Ampfer oder der Gewöhnlichen Braunellen. Seine Larven entwickeln sich über mehrere Stadien versteckt im Boden und sind dort vor Fressfeinden geschützt. Um diesen nützlichen Käfer zu fördern, solltest Du sonnige Bodenstellen nicht vollständig versiegeln und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten. Ein Haufen aus Totholz (abgestorbenes Holz) oder eine Ecke mit herbstlichem Laub bietet ihm tagsüber den notwendigen Rückzugsort. Auch das Belassen von Wildblumen wie dem Steifhaarigen Löwenzahn oder der Wiesen-Flockenblume sichert sein natürliches Nahrungsangebot.
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Dieser Käfer ist für Dich absolut harmlos, da er weder stechen noch schmerzhaft beißen kann. Er gilt als nützlicher Mitbewohner, der durch das Vertilgen von Insekten und Unkrautsamen das ökologische Gleichgewicht in Deinem Garten unterstützt. Es sind keine speziellen rechtlichen Schutzmaßnahmen für diese Art bekannt.
Der Glanz-Harpalus (Harpalus distinguendus) ist ein Vertreter der Laufkäfer (Carabidae) aus der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Art bevorzugt xerotherme (trocken-warme) Lebensräume und zeigt eine phytophage (pflanzenfressende) Tendenz bei der Ernährung, ohne die räuberische Lebensweise aufzugeben. Mit einer Körperlänge von 9 bis 11 Millimetern ist er ein markanter Bewohner der Krautschicht.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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