Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Elateridae
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Dieser mittelgroße, heimische Käfer fällt durch seine schwarz glänzende Färbung, die langgestreckte Körperform und die fein behaarte Oberfläche seiner Deckflügel auf. In Deinem Garten begegnest Du ihm häufig in der Krautschicht oder an Waldrändern, wo er eine wichtige Rolle als Bestäuber einnimmt. Er gehört zur Gruppe der Schnellkäfer (Elateridae), die sich bei Gefahr mit einem speziellen Schnellapparat (einem Fortsatz an der Unterseite) in die Luft katapultieren können. Seine Larven leben im Boden oder in morschem Holz und tragen dort zum Abbau organischer Substanz bei. Als Nahrung dienen den ausgewachsenen Tieren Pollen und Nektar, wobei sie gezielt Pflanzen wie die Gewöhnliche Bärenklau (Heracleum sphondylium) oder den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens) aufsuchen. Auch die Vogel-Wicke (Vicia cracca) und die Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis) sind wichtige Energiequellen für diesen Käfer. Du kannst den nützlichen Bewohner unterstützen, indem Du heimische Wildkräuter wie den Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense) oder den Feld-Klee (Trifolium campestre) in Deinem Garten stehen lässt. Ein naturnahes Umfeld mit ungestörten Bodenflächen bietet ideale Bedingungen für die Entwicklung der Larven. Durch das Belassen von Totholz und den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sicherst Du seinen Bestand dauerhaft.
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Dieses Tier ist für den Menschen vollkommen harmlos, da es weder beißen noch stechen kann. Er gilt nicht als Schädling und ist im Garten aufgrund seiner Bestäubungsleistung ein nützlicher Bestandteil der Insektenwelt. Es sind keine besonderen Schutzmaßnahmen oder Vorsichtsregeln beim Umgang mit dem Tier zu beachten.
Der Käfer gehört zur Familie der Schnellkäfer (Elateridae) innerhalb der Ordnung Coleoptera (Käfer). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien verbreitet und besiedelt dort bevorzugt offene bis halbschattige Lebensräume. Als heimische Art ist er eng an das Vorkommen verschiedener Wildblumen in der Krautschicht gebunden. Die Larvalentwicklung findet im Erdboden statt, während die erwachsenen Tiere als mobile Blütenbesucher agieren.
58 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →