Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium palustre agg.
Artengruppe
10
Arten
interagieren
10
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
An den zierlichen, weißen Blütenwolken und den vierkantigen Stängeln lässt sich das Sumpf-Labkraut (Galium palustre agg.) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist es eine wertvolle Bereicherung für feuchte Stellen, da es spezialisierte Insekten anzieht. Besonders der prachtvolle Mittlere Weinschwärmer (Deilephila elpenor) nutzt die Pflanze als Kinderstube für seine Raupen. Auch der Rote Weichkäfer (Rhagonycha fulva) ist hier oft bei der Suche nach Nahrung zu finden. Wenn du eine Teichzone oder eine feuchte Senke im Garten hast, leistest du mit dieser Art einen echten Beitrag zum Artenschutz. Mit dieser Wahl machst du für die heimische Fauna alles richtig.
Zarter Uferschmuck und lebenswichtige Kinderstube für den Mittleren Weinschwärmer.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist das Sumpf-Labkraut ein Magnet für spezialisierte Insekten. Der Rote Weichkäfer (Rhagonycha fulva) und die Schwebfliege Helles Gelbhörnchen (Xanthogramma pedissequum) nutzen die Blüten als wichtige Nahrungsquelle. Für die Welt der Nachtfalter ist die Art unersetzlich: Der Mittlere Weinschwärmer (Deilephila elpenor) und der Prachtgrüne Bindenspanner (Chloroclysta siterata) sind auf das Labkraut als Futterpflanze angewiesen. Da die Samen extrem leicht sind, werden sie durch Wind und Wasser verbreitet. In der freien Natur profitieren sogar große Wildtiere wie der Wisent von den Beständen, während im Garten vor allem die Vielfalt der Kleinstlebewesen gefördert wird.
Das Sumpf-Labkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit vorliegt, sollte darauf geachtet werden, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verschluckens kontaktiere bitte zur Sicherheit den Giftnotruf unter 0228 19 240. Die Pflanze ist für die Gestaltung von unzugänglicheren Teichrändern daher besser geeignet als für Spielbereiche.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.356 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise direkt am Teichrand oder in einer Sumpfzone.
Boden: Die Erde muss dauerhaft feucht bis nass sein; Staunässe wird von dieser Art hervorragend vertragen.
Wuchshöhe: Plane fest mit einer Höhe von 0.36 m für die Standortwahl ein.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Bodenvorbereitung: Keine Abmagerung nötig, die Art mag nährstoffreiche, schlammige Untergründe.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, das Stehenlassen der Triebe schützt die Wurzeln im Winter.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich selbstständig über ihre leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten).
Gute Partnerin: Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – beide teilen die gleichen Standortansprüche am Wasser und blühen zeitgleich.
Das Sumpf-Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist als indigene (einheimische) Art in ganz Mitteleuropa verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind Feuchtwiesen, Gräben und Uferbereiche. Charakteristisch ist der krautige Wuchs (nicht verholzend) mit einer fixen Höhe von genau 0.36 m. Die Blätter sind breitblättrig und sitzen meist in Quirlen (ringförmig angeordnet) an den Trieben. Dank seiner sehr leichten Samen, die nur etwa 0.94 mg wiegen, nutzt die Pflanze den Wind oder das Wasser für die Fernausbreitung in neue Lebensräume.
3 Videos zu Sumpf-Labkraut (Artengruppe)



3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →