Bild folgtKI-generierte IllustrationGrindelia squarrosa
Auch bekannt als: Sperriges Gummikraut, Grindelia squarrosa
17
Arten
interagieren
21
Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend gelben Korbblüten und den charakteristisch zurückgebogenen, stark klebrigen Hüllblättern lässt sich die Krause Grindelie (Grindelia squarrosa) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige ökologische Rolle, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten eine wertvolle Energiequelle für den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) darstellt. Die Pflanze bringt mit ihrem aromatischen Duft eine ganz eigene Note in das Beet und ist ein Highlight für jeden, der Insektenvielfalt fördern will. Du machst hier alles richtig, wenn du ihr einen sonnigen Platz gönnst, an dem sie ihre volle Pracht entfalten kann.
Klebriger Magnet: Vier Monate gelbe Blütenpracht für seltene Scheckenfalter.
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Die Krause Grindelie ist eine Bereicherung für die heimische Insektenwelt. Nach aktuellen Beobachtungsdaten wird sie regelmäßig vom Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und dem Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) besucht. Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) nutzen die Pflanze als wichtige Futterquelle. Die leichten Samen bieten im Herbst und Winter Nahrung für kleine Singvögel. Durch ihre lange Blütezeit von Juni bis September schließt sie Versorgungslücken im Hochsommer, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind.
Die Krause Grindelie wird als nicht kindersicher eingestuft. Die harzigen Drüsen der Pflanze können bei Berührung Klebrigkeit und eventuell Hautreizungen verursachen. Bitte achte darauf, sie nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen für Kleinkinder zu pflanzen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort mit viel Licht (Ellenberg 8), idealerweise mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag.
Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden (Ellenberg 5), der weder völlig austrocknet noch Staunässe bildet.
Die Pflanze schätzt mäßig warme Bedingungen (Ellenberg 6), wie sie an geschützten Gartenplätzen herrschen.
Pflanzzeit: Setze junge Exemplare am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Bodenvorbereitung: Lockere den Boden gut auf; die Pflanze ist unkompliziert, profitiert aber von einer guten Durchlässigkeit.
Pflege: Da die Samen mit 0,79 mg sehr leicht sind, verbreiten sie sich durch den Wind; lass die verblühten Köpfe für die Selbstaussaat stehen.
Vermehrung: Die Ausbreitung erfolgt effektiv über Diasporen (Ausbreitungseinheiten) durch Luftströmungen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Standortansprüche und ergänzt das Nahrungsangebot für Insekten.
Die Krause Grindelie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland heimisch. Sie besiedelt bevorzugt sonnige Standorte mit mäßig feuchten Böden. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige Pflanze durch ihre breitblättrigen, nicht verholzenden Triebe und eine Blattfläche von etwa 110 mm² aus. Die arbuskuläre Mykorrhiza (AM – eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) unterstützt sie bei der Nährstoffaufnahme aus dem Boden. Besonders auffällig ist die Harzschicht auf den Blütenköpfen, die als Schutzmechanismus dient.
16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →